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LGT Navigator: La France a voté – Macron sichert sich zweite Amtszeit

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LGT Navigator : Im Rennen um das höchste Amt in der zweitgrössten Volkswirtschaft Europas konnte sich Amtsinhaber Emmanuel Macron gegen die rechte Herausforderin Marine Le Pen mit 58.5% vs. 41.5% durchsetzen.

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Macron garantiert Europa in unruhigen und schwierigen Zeiten eine gewisse politische und ökonomische Stabilität. An den Finanzmärkten bleibt die Antizipation der geldpolitischen Ausrichtung der grossen Zentralbanken, die weiterhin verfahrene Lage in der Ukraine sowie Inflations- und Konjunktursorgen die bestimmenden Themen. Weitere Impulse werden aber auch in dieser Woche weitere Quartalsberichte grosser börsennotierter Unternehmen liefern.

An der New Yorker Börse dominierte am Freitag die Erwartung schnell und stark steigender Zinsen, nachdem jüngste Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell eine aggressivere Inflationsabwehr, respektive grössere Zinsschritte in Aussicht gestellt hatten. Der Dow Jones Industrial gab vor dem Wochenende um fast -2.82% auf 33’811.40 Punkte nach und verzeichnete damit auf Wochensicht ein sattes Minus von knapp zwei Prozent. Der S&P 500 gab um -2.77% auf 4’271.78 Zähler nach und an der Technologiebörse ging es um fast vier Prozent bergab. Gleichzeitig verharrt die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen mit 2.86% nahe an dem in der letzten Woche erreichten Höchststand seit Ende 2018 von fast drei Prozent.

An Asiens Aktienmärkten sorgt die Aussicht auf schnell steigende Leitzinsen in den USA für einen eindeutig negativen Wochenauftakt. In Tokio verliert der 225 Werte umfassende Nikkei-Index rund -2% und in Hongkong verbucht der Hang Seng-Index einen Tagesverlust von rund -3%.

Die neue Woche steht im Zeichen der laufenden Unternehmensberichtssaison, der am Donnerstag anstehenden US-BIP-Daten, der am Freitag anstehenden europäischen Inflationszahlen und der geldpolitischen Sitzung der Bank of Japan.

Einkaufsmanagerindizes liefern gemischte Signale

In der Eurozone hat sich die Stimmung in der Privatwirtschaft im April wieder etwas verbessert. Grund ist vor allem eine optimistischere Einschätzung der Dienstleistungsunternehmen. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global verbesserte sich dabei um 0.9 auf 55.8 Punkte, während Analysten mit einem Rückgang auf 53.9 Zähler gerechnet hatten.

In Grossbritannien zeigten sich hingegen die im April befragten Unternehmen pessimistischer. Der für den Dienstleistungs- und Industriesektor zusammengefasste Einkaufsmanagerindex (PMI Composite) fiel stärker als erwartet von 60.9 auf 57.6 Punkte zurück (Konsens 58.7). Getrübt werde die Stimmung durch den Anstieg der Lebenshaltungskosten, den Ukraine-Konflikt sowie steigende Zinsen, erklärte S&P Global-Chefökonom Chris Williamson.

Bundesbank befürchtet eine Rezession im Fall eines Energieembargos

Die deutsche Bundesbank geht davon aus, dass ein umfangreiches Energieembargo gegen Russland die deutsche Wirtschaft in eine Rezession stürzen würde. Das reale Bruttoinlandsprodukt würde demnach im laufenden Jahr gegenüber dem Vorjahr um rund zwei Prozent zurückgehen, hält die Notenbank in ihrem aktuellen Monatsbericht fest. Aber nicht nur kurzfristig, sondern auch in den folgenden beiden Jahren würde ein Lieferstopp die deutsche Wirtschaft belasten und zu Wachstumseinbussen führen. Zudem müsse wegen der steigenden Energiepreise mit einer höheren Inflation über eine längere Zeit gerechnet werde, kommentierte die Bundesbank.

Wirtschaftskalender 25. April

MEZLandIndikatorLetzte Periode
10:00DEIfo Geschäftsklima (April)90.8
14:30USAChicago Fed Nationaler Aktivitätsindex (März)+0.51

Unternehmenskalender 25. April

LandUnternehmenPeriode
CHRoche Q1 Umsatz
DEDeutsche BörseQ1
FRVivendiQ1 Umsatz
NLPhilipsQ1 
USACoca-ColaQ1
USAWhirlpoolQ1

Quelle: BondWorld.ch


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