Raiffeisen Börse täglich : Angesichts der herrschenden ausgeprägten Unsicherheiten dürfte die Volatilität an der SIX heute nach wie vor hoch bleiben.
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DER TAG | «Giftcocktail» sorgt für Volatilität
Am derzeit dominierenden „Giftcocktail“, der am Montag an den US-Börsen erneut für schwere Verluste sorgte, hat sich nichts geändert: Die hohe Inflation, die sich abschwächende Weltwirtschaft, Lieferkettenprobleme, ein sich eintrübendes Verbrauchervertrauen und die Verschärfung der Geldpolitik lassen die Anleger die Flucht aus Aktien ergreifen.
SCHWEIZ | Ausverkaufstimmung
Der Leitindex SMI setzte zu Wochenbeginn den im April ge[1]starteten Abwärtstrend fort und gab im Verlauf des Handels immer mehr ab. Die Bären toben weiter und ein Ende ist bisher nicht in Sicht. Die potentielle Fallhöhe ist gerade in Anbetracht der vielen Krisenherde und Probleme beträchtlich. „Wir haben im Moment überall Risiken. Da fällt es schwer, positiv in die Zukunft zu schauen“, sagte ein Marktbeobachter. Die Marktteilnehmer sind durch die Hilfestellungen der Notenbanken lange verwöhnt worden. Diesen sind jetzt aber die Hände gebunden. Unter den defensiven Schwergewichten konnten sich allein Roche mit einem Mini-Abschlag dem Abwärtstaumel entziehen. Nestle (-2.4%) und Novartis (-1.5%) zeigten sich deutlicher im Minus.
GLOBAL | Risikoaversion an der Wall Street
Wie in der Schweiz, ging es auch an den europäischen und amerikanischen Börsen bergab. An der Wall Street hat vor allem ein Ausverkauf bei Technologieaktien die Stimmung noch weiter verdüstert. Eine Welle der Risikoaversion schwappe über die globalen Märkte, nachdem die USArbeitsmarktdaten vom Freitag wenig Spielraum für einen moderateren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed gelassen hätten, hiess es aus dem Handel mit Verweis auf drohende weitere Zinserhöhungen. Die kurzfristigen Aussichten für Aktien gelten am Markt immer noch als chaotisch und es könnte noch mehr Abwärtsbewegungen geben, da die Märkte sich Sorgen über eine signifikante wirtschaftliche Verlangsamung oder eine harte Landung und aggressive Zinserhöhungen machen.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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