LGT Navigator : In China haben die Covid-Fälle einen Höchststand erreicht und damit einen Rekord von Mitte April gebrochen.
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Dies verunsicherte einige Investoren, die gehofft hatten, dass die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt bald wieder vollständig geöffnet sein würde. Die Ausbrüche waren über das ganze Land verteilt, auch im südlichen industriellen Epizentrum Guangzhou. Strengere Massnahmen wie obligatorische Tests, Quarantäne und Lockdowns, insbesondere in industriellen Gegenden, könnten die globalen Lieferketten unterbrechen und andere Volkswirtschaften beeinträchtigen.
In New York fand am Donnerstag wegen des Thanksgiving-Feiertages kein Handel statt. Am Freitag gelten verkürzte Handelszeiten.
In Asien wurden die Aktienmärkte grösstenteils niedriger gehandelt, belastet durch den Covid-Ausbruch in China und die Kernverbraucherpreise in Japans Hauptstadt, die in diesem Monat mit +3.6% im Jahresvergleich so schnell wie seit vier Jahrzehnten nicht mehr gestiegen sind. Der japanische Nikkei 225 wurde nach der Veröffentlichung der Daten am Freitag um -0.34% niedriger gehandelt. Der Hang Seng-Index in Hongkong wurde mit einem Minus von -0.86% gehandelt und der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland legte um +0.4% zu.
Deutsche Geschäftsstimmung verbessert sich
Der Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland erreichte am Donnerstag einen Wert von 86.3 und verbesserte sich damit gegenüber dem vorherigen Wert. Die Umfragedaten zeigen, dass sich der Abschwung der deutschen Wirtschaft als weniger schwerwiegend erweisen könnte, als viele Marktteilnehmer erwartet hatten. Nach Angaben des Ifo-Instituts, das die monatliche Unternehmensbefragung durchführt, hat die Unsicherheit in energieintensiven Branchen jedoch weiter zugenommen.
EZB zeigt sich über anhaltende Inflation besorgt
Die Entscheidungsträger der Europäischen Zentralbank befürchten, dass sich der hohe Inflationstrend in der Eurozone verfestigen und nur schwer zu stoppen sein könnte. Aus den Notizen der letzten EZB-Sitzung im Oktober, die am Donnerstag veröffentlicht wurden, geht hervor, dass die Zentralbanker auch darauf drängen, die Bilanz der Bank zu reduzieren. Sie hat sich in den letzten zehn Jahren vor allem durch den Kauf von Staatsanleihen aufgebläht. Die Sitzungsteilnehmer waren der Ansicht, dass die Zinssätze weiter angehoben werden müssten, um die Inflation einzudämmen. Dabei sprach sich eine grosse Mehrheit für eine weitere Erhöhung um 75 Basispunkte aus.
Wirtschaftskalender 25. November
| MEZ | Land | Indikator | Letzte Periode |
| 00:30 | JP | Tokio Verbraucherpreisindex – Kernrate (November, J/J) | +3.4% |
| 08:00 | DE | Bruttoinlandsprodukt (Q3, Q/Q) | +0.3% |
| 08:30 | CH | Beschäftigungsgrad (Q3) | 5.316 Mio. |
Unternehmenskalender 25. November
| Land | Unternehmen | Periode |
| DE | Commerzbank (Konjunkturausblick mit Chefvolkswirt) | |
| DE | Thyssenkrupp (Kapitalmarkttag) |
Quelle: BondWorld.ch
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