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M&G UMFRAGE: Schweizerische verbraucher weniger besorgt um steigende inflation als europäische nachbarn

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Auf lange Sicht gibt inflationäre Entwicklung in Europa weiterhin Anlass zur Sorge.

Europäische Verbraucher gehen davon aus, dass die Teuerungsrate der Zielvorgabe der Europäischen Zentralbank von 2,0 Prozent entweder entsprechen oder diese übersteigen wird……


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Jim Leaviss, Head of Retail Fixed Interest bei M&G Investments


In der Schweiz bereitet Inflation den Konsumenten nach wie vor keine grossen Sorgen; gleichzeitig ist Vertrauen in die Schweizerische Nationalbank und deren Geldpolitik noch immer gross.

Nach Einschätzung der schweizerischen Verbraucher werden die Lebenshaltungskosten auf kurze Sicht um 1,2 Prozent sowie mittelfristig um 2,5 Prozent ansteigen. Damit sind die Eidgenossen bei dieser Umfrage das einzige Land, in dem die befragten Konsumenten für das kommende Jahr keine Teuerungsrate von über 2 Prozent erwarten. Derzeit liegt die Inflation in der Schweiz bei -0,3 Prozent. Auch in den übrigen europäischen Staaten gehen die Verbraucher davon aus, dass die Inflation sowohl in einem als auch in fünf Jahren höher sein wird als zurzeit. Dies geht aus der aktuellen Umfrage zu den Inflationserwartungen hervor, die vierteljährlich gemeinsam von M&G und YouGov durchgeführt wird. Dabei werden Konsumenten aus Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Hongkong, Italien, Österreich, der Schweiz, Singapur und Spanien befragt.*

Vergleicht man die aktuellen Ergebnisse mit denen früherer Umfragen aus dem Jahr 2013, so sind die kurzfristigen Inflationserwartungen der Verbraucher aus den europäischen Ländern, in denen diese Befragung durchgeführt wurde, im Laufe des letzten Jahres zurückgegangen. Auch in der Schweiz lag die erwartete Teuerungsrate auf 1-Jahressicht nach 1,2 Prozent aus dem Februar, 1,5 Prozent aus dem Mai sowie 1,4 Prozent aus dem August im November schliesslich bei 1,2 Prozent.

Innerhalb der Europäischen Währungsunion (EWU) sowie in Grossbritannien gehen die Konsumenten davon aus, dass die Inflationsrate sowohl kurzfristig (mit Sicht auf ein Jahr) als auch mittelfristig (auf 5-Jahresbasis) der 2,0-prozentigen Preissteigerungs-Zielvorgabe der Europäischen Zentralbank bzw. der Bank of England entsprechen oder diese sogar übersteigen wird. Dementsprechend setzen die meisten Umfrageteilnehmer auch kein allzu grosses Vertrauen in die Fähigkeit der EZB, auf mittlere Sicht Preisstabilität sicherzustellen. Im Gegensatz dazu sind 56 Prozent der Befragten in der Schweiz sowie 40 Prozent in Grossbritannien entweder zuversichtlich oder sogar sehr zuversichtlich, dass die Schweizerische Nationalbank bzw. die Bank of England derzeit geeignete Strategien umsetzen, um ihre Inflationsziele einzuhalten.

„Wahrscheinlich wird die Schweizerische Nationalbank auch 2014 an ihrer Nullzinspolitik festhalten, um mit der deflationären Tendenz dort fertig zu werden“, so Jim Leaviss, Head of Retail Fixed Interest bei M&G Investments. „Die grosse Herausforderung besteht aber nach wie vor darin, ob die Zinsen trotz sich zusehends verbessernder Konjunkturaussichten und einer wieder anziehenden Immobiliennachfrage so niedrig gehalten werden können.“

2014.01.22 M&G

Darüber hinaus belegen die Umfrageergebnisse auch, dass die steigende Inflation der Mehrheit der Befragten und deren Familien in allen Ländern mit Ausnahme Deutschlands (43 Prozent) und der Schweiz (33 Prozent) derzeit Anlass zur Sorge gibt. Dies galt insbesondere für Italien, wo sich 77 Prozent der Verbraucher für diese Antwortmöglichkeit entschieden haben.

Die grösste Zustimmung zur aktuellen Wirtschaftspolitik ihrer jeweiligen Regierung war in Singapur (44 Prozent) festzustellen, gefolgt von der Schweiz und Grossbritannien mit jeweils 29 Prozent. Im Gegensatz dazu vertrat ein Grossteil der Befragten in Frankreich (67 Prozent), Italien (69 Prozent) und Spanien (65 Prozent) die Auffassung, dass ihre entsprechenden Regierungen momentan nicht die richtige Wirtschaftspolitik umsetzen.

Quelle: BondWorld.ch


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