Raiffeisen Börse täglich : Laut den vorbörslichen Indikationen wird die Schweizer Börse heute etwas schwächer starten. Vom Umfeld kommen zunächst nur wenig Impulse: Weder bei den Renditen noch auf der Währungsseite gib es stärkere Ausschläge.
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DER TAG | Börse zum Start etwas schwächer
Nach dem freundlichen Wochenschluss im Nasdaq ist eine Stabilisierung möglich. Am Freitag konnten sich die Börsen insgesamt etwas fangen. Zweigeteilt zeigen sich die Börsen in Asien im Handelsverlauf am Montag. Während sich die Indizes in Schanghai und Hongkong kaum bewegen, geht es in Tokio nach einem freundlichen Start mittlerweile nach unten.
SCHWEIZ | Unsicherheit nach Zinserhöhung
Der Handel war am Freitag von Volatilität geprägt. Erholungsansätze nach dem Ausverkauf am Donnerstag verpufften, denn die Zinserhöhungen der US-Notenbank und der Schweizerischen Nationalbank schürten Befürchtungen, dass der Kampf gegen die hohe Inflation die Wirtschaft in die Rezession treiben werde. Zur Volatilität trug auch der grosse Verfalltermin bei. Unternehmensnachrichten waren rar. Geberit verbesserten sich um 1.3%, nachdem der Hersteller von Sanitärprodukten einen neuen Aktienrückkauf angekündigt hatte. Auf der Gewinnerseite fanden sich Credit Suisse (+2.0%), deren Aktien sich unbeeindruckt zeigten von der Emission einer fast zweistellig verzinsten Anleihe.
GLOBAL | Kräftig abwärts ging es beim Öl
Nach dem schwachen Verlauf der Woche und dem Ausverkauf am Donnerstag haben sich die Börsen am Freitag etwas fangen können. Die Erholung stand aber auf tönernen Füssen, zumal es auch an der Wall Street aufgrund des grossen Verfalls volatil zuging. Kräftig abwärts ging es mit den Ölpreisen. Spekulationen über mögliche Exportbeschränkungen für US-Öl und die Ergebnisse der näherrückenden Reise von US-Präsident Biden nach Saudi-Arabien drückten auf die Preise. Auf Unternehmensseite stand unter anderem Merck & Co (-0.3%) im Blick, die eine Übernahme des Biotechnikunternehmens Seagen (+12.7%) planen. Eine Eini[1]gung stehe aber nicht unmittelbar bevor, schrieb das Wall Street Journal.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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