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LGT Navigator: Zins- und Konjunktursorgen bleiben die dominanten Stimmungsfaktoren

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LGT Navigator : Zins- und Konjunktursorgen belasten die Anlegerstimmung an der New Yorker Börse, nachdem US-Notenbankvertreter die Notwendigkeit zusätzlicher Zinserhöhungen im Kampf gegen die hohe Inflation betont hatten.

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An den asiatisch-pazifischen Aktienmärkten handelten die Indizes zum Wochenschluss uneinheitlich und folgten mehrheitlich der Wall Street. In China fielen die Inflationsdaten niedriger als erwartet aus. Schwedens Notenbank zog unterdessen die Zinsschraube nochmals an und stellte zudem weitere Schritte in Aussicht.

Der Dow Jones Industrial gab um 0.73% nach und schloss bei 33’699.88 Punkten. Der breite S&P 500 ging bei 4’081.50 Punkten aus dem Handel (-0.88%) und an der Nasdaq verloren die Indizes 0.9%. Während neuste Daten vom US-Arbeitsmarkt zeigten, dass die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe etwas höher ausgefallen waren als von Ökonomen erwartet, unterstrich auch der Vorsitzende der Distriktnotenbank von Richmond, Thomas Barkin, dass es wichtig sei, die Zinserhöhungen fortzusetzen, um sicherzustellen, dass sich die Inflation wieder dem Ziel der US-Notenbank von 2% nähere. Am Anleihenmarkt signalisiert eine teilweise inverse US-Zinskurve ein erhöhtes Risiko einer Rezession. Die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen und zehnjähriger Treasuries erreichte zwischenzeitlich die grösste Differenz seit Anfang der 1980er Jahre.

Inflation in China zieht nach Wiedereröffnung an, aber moderater als erwartet

In Asien standen vor allem die neusten Inflationsdaten aus China im Mittelpunkt. Die chinesischen Verbraucherpreise stiegen im Januar auf Jahressicht um 2.1% (Vormonat 1.8%) und damit so schnell wie seit drei Monaten nicht mehr. Analysten hatten jedoch mit einem stärkeren Anstieg der Teuerungsrate auf 2.3% gerechnet. Auf Monatsbasis stiegen die Konsumentenpreise zu Jahresbeginn um 0.8% ebenfalls stärker als erwartet. Nach der Wiedereröffnung Chinas und einer Erholung des Konsums wird davon ausgegangen, dass die Preise weiter anziehen werden. Der Shanghai Composite gab am Freitag um rund 0.5% nach und der Shenzhen Component verlor rund 0.8%. In Hongkong notiert der Hang Seng Index 1.8% tiefer, wobei der Hang Seng Tech Index fast 4% verlor. In Tokio notiert der Nikkei 225 kurz vor Schluss 0.3% höher und in Südkorea gab der Kospi um rund 0.7% nach.

EU-harmonisierte Inflationsrate in Deutschland sinkt zu Jahresbeginn

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Januar auf Jahressicht um 9.2% gestiegen, womit sich die für europäische Vergleichszwecke harmonisierte Teuerungsrate nochmals abgeschwächt hat. Im Dezember betrug die Inflationsrate noch 9.6% und Analysten hatten mit einem Anstieg auf 10.0% gerechnet. Im Monatsvergleich stiegen die deutschen Verbraucherpreise im Januar um 0.5% (Konsens +1.2%).

Schwedens Zentralbank setzt Kampf gegen hohe Inflation fort

Die Riksbank in Stockholm erhöhte ihren Schlüsselzins um 50 Basispunkte auf 3.0% und bleibt damit auf restriktivem Kurs. An den Finanzmärkten war der neuerliche Zinsschritt jedoch antizipiert worden. Angesichts einer anhaltend hohen Inflation stellte die Notenbank weitere Zinserhöhungen in Aussicht. Ende 2022 lag die Inflationsrate in Schweden über der Marke von 10%.

Wirtschaftskalender 10. Februar

MEZLandIndikatorLetzte Periode
08:00GBBIP Q4 (Q/Q)-0.3%
10:00ITIndustrieproduktion (Dezember, M/M)-0.3%
16:00USAKonsumentenstimmung (Januar)64.9

Unternehmenskalender 10. Februar

LandUnternehmenPeriode
CHEms ChemieQ4

Quelle: BondWorld.ch


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