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LGT Navigator: Inflations- und Zinssorgen drücken weiterhin auf die Stimmung der Märkte

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LGT Navigator : Die Märkte haben zum Wochenschluss keine klare Richtung gefunden, da die Sorgen um die Inflation und künftige Zinserhöhungen die Stimmung weiter belasteten.

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Das von der EU verhängte Verbot russischer Erdölprodukte und die russischen Gegenmassnahmen schürten die Befürchtung, dass die höheren Energiepreise die Inflation noch länger hochhalten könnten. Gleichzeitig äusserten sich Vertreter der US-Notenbank in der vergangenen Woche positiv gegenüber weiteren Zinserhöhungen, um der Gefahr einer anhaltenden Inflation zu begegnen.

Die Aktienindizes in New York entwickelten sich uneinheitlich, wobei die Technologiewerte am Freitag klare Verlierer waren. Die Indizes an der Technologiebörse Nasdaq fielen um etwa 0.6%. Der breiter gefasste S&P 500 konnte sich bis zum Ende des Tages stabilisieren und beendete die Woche bei 4090.46 Punkten, etwa 0.2% höher als am Vortag. Der Dow Jones Industrial beendete den Handel mit einem Plus von 0.5% bei 33’869.27 Punkten.

In Asien notierten die Aktienmärkte zu Wochenbeginn überwiegend im negativen Bereich. In Tokio gab der Nikkei 225 Index um rund 0.9% nach, nachdem berichtet worden war, dass Kazuo Ueda als nächster Zentralbankgouverneur des Landes nominiert werden soll. Der südkoreanische Kospi gab ebenfalls um 0.7% nach und der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 0.5%. Der Shanghai Composite legte um 0.7% zu, ebenso wie der Shenzhen Component, der mit einem Plus von 0.9% gehandelt wurde.

Die Märkte werden am Montag wahrscheinlich keine grossen Impulse von der Gewinnsaison erhalten, da zu Beginn der Woche nur wenige Zahlen von grossen Unternehmen anstehen. Am Dienstag wird die Gewinnsaison mit dem deutschen Industriekonzern ThyssenKrupp und dem französischen Einzelhandelsunternehmen Carrefour fortgesetzt.

Streit am Ölmarkt schürt Inflationsängste

Die erneuten Interventionen des drittgrössten Ölproduzenten der Welt, Russland, verstärkten die Befürchtungen der Anleger, dass die Inflation wieder anziehen könnte. Russland erklärte am Freitag, es werde die Produktion im März um 500’000 Barrel pro Tag drosseln, was etwa 5% der Fördermenge entspricht. Dieser Schritt erfolgte, nachdem der Westen die russischen Ölexporte eingeschränkt hatte, und zu einem Zeitpunkt, zu dem die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt, China, ihre Tore wieder öffnete, was die weltweite Nachfrage steigern dürfte.

Britische Wirtschaft vermeidet (vorerst) eine Rezession

Das Bruttoinlandsprodukt Grossbritanniens stagnierte im Schlussquartal 2022 gegenüber dem Vorquartal, wie das Statistikamt ONS in London berichtete. Im dritten Quartal war die britische Wirtschaft bereits geschrumpft, weshalb bei einem neuerlichen Rückgang technisch gesehen von einer Rezession die Rede gewesen wäre. Im Gesamtjahr 2022 expandierte die Wirtschaft immerhin um 4% gegenüber dem Vorjahr, als das BIP aufgrund von Aufholeffekten nach dem Corona-Jahr 2020 um 7.6% wuchs.

Wirtschaftskalender 13. Februar

MEZLandIndikatorLetzte Periode
08:30CHVerbraucherpreise (Januar, J/J)2.8%

Unternehmenskalender 14. Februar

LandUnternehmenPeriode
DEThyssenKruppQ1
AUTTelekom AustriaJahreszahlen
FRCarrefourJahreszahlen
NORNorsk HydroQ4
USAAirbnbQ4
USAMarriott InternationalQ4

Quelle: BondWorld.ch


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