Die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) hat ihr Rating für Raiffeisen Schweiz erhöht und das Long Term Issuer Credit Rating der Bank von bisher «A+» auf neu «AA-» angehoben.
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Das Short Term Issuer Credit Rating erhöht S&P von «A-1» auf «A-1+». Den Ausblick beurteilt die Agentur unverändert mit «stabil». Mit dieser sehr guten Rating-Einschätzung gehört Raiffeisen zu den am besten bewerteten Banken weltweit.
In ihrem Bericht würdigt die Rating-Agentur den Aufbau der zusätzlich verlustabsorbierenden Mittel der Raiffeisen Gruppe und damit die vollständige Erfüllung der regulatorischen Total Loss Absorbing Capacity (TLAC) Anforderungen, die ab 2026 gelten. Neben der ausgezeichneten Kapitalisierung hebt S&P die robuste Qualität der Ausleihungen und die starke Marktstellung von Raiffeisen hervor.
Stabil und sicher
Raiffeisen hat 2022 mit einem Gewinn von 1,18 Milliarden Franken ein sehr gutes Jahresergebnis erzielt und erwartet für das laufende Jahr einen soliden Geschäftsgang. Mit einer risikogewichteten TLAC-Quote per 31. Dezember 2022 von 24,9 Prozent ist Raiffeisen ausgezeichnet kapitalisiert. Auch die Liquiditätssituation der Gruppe ist äusserst robust. Die kurzfristige Liquiditätsquote liegt mit 168,4 Prozent deutlich über dem regulatorischen Minimum von 100 Prozent. Die langfristige Refinanzierungsquote (Net Stable Funding Ratio) liegt mit 140,9 Prozent auf konstant hohem Niveau und unterstreicht die stabile und nachhaltige Refinanzierung der Ausleihungen der Raiffeisen Gruppe.
Quelle: BONDWorld.ch
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