Raiffeisen Börse täglich : Auf einen ruhigen Start in die letzte Handelswoche vor Weihnachten setzen Händler heute.
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DER TAG | Ruhiger Start in die Woche
Mit den Notenbanksitzungen der Vorwoche haben die Börsen die wichtigsten Ereignisse des Jahres hinter sich gebracht. Der falkenhafte Ton dürfte allerding noch einige Zeit nachklingen und zu Portfolioanpassungen führen. Mit dem deutschen Ifo-Ge[1]schäftsklima-Index stehen noch einmal wichtige Fundamentaldaten an.
SCHWEIZ | SMI mit tiefrotem Ausklang
Die Zinsentscheide der Notenbanken und damit die Aussichten auf weiterhin steigende Zinsen wirkten sich zum Wochenschluss negativ auf die Märkte aus. Das Weihnachtsrally dürfte in diesem Jahr wohl ausfallen. Kurz vor den anstehenden Feiertagen kommt noch hinzu, dass viele Marktteilnehmer weniger Risiken eingehen. Von der Aussicht auf weiter steigende Zinsen wurden insbesondere Technologie- und Wachstumswerte belastet. Logitech verbuchte mit Abgaben von 3.4% den grössten Tagesverlust. Auch Temenos (-2.9%), Alcon (-2,.8%), Sonova (-2.8%) und VAT (-2,2%) finden sich unter den schwächsten Titeln. Swatch (-1.3%) und Richemont (-1.6%) landeten ebenfalls im negativen Bereich.
GLOBAL | Stimmung der Anleger abgekühlt
Die Aktienmärkte wurden am Freitag nach wie vor von der Entschlossenheit der Zentralbanken geplagt, die an ihrer restriktiven Geldpolitik zur Kontrolle der Inflation festhalten. Die Botschaft der Fed und der EZB, dass dauerhaft höhere Zinssätze auf Kosten des Wachstums gehen, kühlte die Anleger ab, die auf Anzeichen für eine Pause oder ein baldiges Ende des laufenden geldpolitischen Straffungszyklus gehofft hatten. Die von S&P Global erhobenen Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Service-Sektor zeigten bereits, dass sich die Aktivität in der US-Wirtschaft im Dezember erneut abgeschwächt hat. Bei den Einzelwerten gewannen United States Steel 5.8%, nachdem der Stahlhersteller mit einer besseren Nachfrage in den USA sowie steigenden Preise rechnet.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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