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Raiffeisen Börse täglich : Abschläge quer durch alle Branchen

Raiffeisen Börse täglich : Der Schweizer Aktienmarkt wird heute voraussichtlich etwas höher eröffnen, wobei die Anleger weiterhin die Auswirkungen einer Änderung der Geldpolitik durch die Bank of Japan und die Aussichten für die Weltwirtschaft verarbeiten müssen.

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DER TAG | Steigende Kurse zur Eröffnung

Experten verweisen aber auf die günstigen Vorlagen der Wall Street: Dort hat der Dow-JonesIndex die Serie schwächerer Handelstage am Dienstag beendet.

SCHWEIZ | Abschläge quer durch alle Branchen

Auslöser für die gestrigen Verluste war die Bank of Japan (BoJ), die nach der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank überraschend auch einen restiktiveren Kurs eingeschlagen hat. Die Abschläge zogen sich dabei quer durch alle Branchen. Lediglich Swiss Re (+0.1%) und Swisscom (+0.6%) konnten sich der negativen Tendenz entziehen. Auch für die defensiven Index-Schwergewichte Novartis, Roche und Nestle ging es um bis zu 1.4% nach unten. Die Aktien der SIG Group reduzierten sich um 3.8%. Das Unternehmen muss sich einen neuen Finanzvorstand suchen. Sika schlossen mit einem Abschlag von 2.2%. Das SpezialchemieUnternehmen eröffnet in China eine neue Produktionsstätte für Flüssigmembrane und Mörtelprodukte. Finanzielle Einzel[1]heiten wurden nicht genannt. Im breiten Markt gewannen die Biotech-Titel Santhera 47%, nachdem sie bereits am Vortag im Rahmen einer positiven Auftragsstudie um über 40% in die Höhe geschossen waren.

GLOBAL | Strategiewechsel der Bank of Japan

Die globalen Märkte wurden gestern von der Wende der japanischen Geldpolitik kalt erwischt. Die Bank von Japan hob den Zinsdeckel für 10-jährige Anleihen auf 0.5% von 0.25% an und ist in das Lager der restriktiveren Notenbanken gewechselt. Damit hat sie die Schwäche des Yen zumindest vorerst beendet, er erholte sich am Dienstag deutlich. Bei den Einzelwerten fielen an der Wall Street Wells Fargo um 2.0%. Die US-Bank muss 3.7 Milliarden Dollar an Entschädigungszahlungen an Verbraucher für „weitverbreitetes Missmanagement“ zahlen.

Quelle : AdvisorWorld.ch


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