LGT Navigator : Ins Zentrum des Interesses rückt heute der monatliche Arbeitsmarktbericht aus den USA. Nachdem das Beschäftigungswachstum im November noch stärker als erwartet ausgefallen war, wird zum Ende des letzten Jahres mit einer Verlangsamung gerechnet.
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Die Daten werden an den Finanzmärkten hinsichtlich der künftigen Geldpolitik der US-Notenbank stark beachtet. Jüngst war die Hoffnung auf eine baldige Zinswende geschwunden und setzten an der Börse zu Jahresbeginn vor allem Technologiewerte unter Druck.
Die bereits gestern veröffentlichten Arbeitsmarktdaten von ADP für die Privatwirtschaft in den USA fielen stärker aus als erwartet. So wurden im Dezember mit 164’000 neuen Jobs mehr Stellen geschaffen als prognostiziert (Konsens 125’000). ADP zufolge stellen US-Unternehmen weiter mit einem gesunden Tempo neue Arbeitskräfte ein und es seien auch Lohnerhöhungen zu beobachten. Bleibt der Arbeitsmarkt robust stützt dies die Lohnentwicklung und sorgt für steigende Preise, wodurch sich der Kampf gegen die Inflation erschwert. Damit ist die Arbeitsmarktentwicklung für das Fed ein zentraler Punkt in der Festsetzung der Geldpolitik.
Die Märkte im asiatisch-pazifischen Raum tendierten am Freitag uneinheitlich, nachdem sie in den ersten Handelstagen des neuen Jahres nachgegeben hatten und die meisten Märkte die erste Woche des Jahres mit Verlusten beendeten. Der Hang Seng büsste heute 0.4% ein, während der chinesische CSI 300 unverändert blieb. In Australien schloss der S&P/ASX 200 heute leicht tiefer und verliert auf Wochensicht 1.3%. Der Nikkei 225 in Tokio gewinnt zum Wochenschluss knapp 0.5%, während der südkoreanische Kospi rund 0.5% verlor. Die meisten asiatischen Märkte verzeichneten in dieser Woche Kursverluste, wobei der Hang Seng Index in Hongkong um 2.8% und der Kospi in Südkorea um mehr als 3% nachgaben.
In der Eurozone blieb die Stimmung der Dienstleistungsunternehmen zum Jahresende 2023 hin unverändert, deutet jedoch weiterhin auf eine schrinkende Aktivität hin. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global verharrte im Dezember bei 47.6 Punkten, während eine vorläufige Auswertung der monatlichen Umfrage einen Rückgang auf 47.0 in Aussicht gestellt hatte.
Die britischen Dienstleister zeigten sich Ende des vergangenen Jahres etwas optimistischer. Der Einkaufsmanager für den Dienstleistungssektor verbesserte sich dabei deutlich von 50.9 auf 53.4 Punkte und signalisierte eine klare Expansion. Ökonomen hatten im Schnitt mit einer moderateren Verbessrung auf 52.7 Punkte gerechnet.
Unternehmensnachrichten im Fokus: Sodexo Q1-Umsatz, Constellation Brands Q3-Zahlen.
Konjunkturdaten im Fokus: Deutschland Einzelhandelsumsatz November (08:00), Schweiz Detailhandelsumsätze November (08:30), Österreich Verbraucherpreise Dezember (09:00), Eurozone Verbraucherpreise Dezember (11:00), Italien Verbraucherpreise (11:00), USA Arbeitsmarktbericht Dezember und Handelsbilanz November (14:30), ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleister Dezember, Auftragseingang langlebige Güter November (16:00).
Quelle: BondWorld.ch
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