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Schweiz: Disinflationärer Druck hält an

Die jüngsten Daten aus der Schweiz dokumentieren, dass sich die Wirtschaft mit den nachteiligen Auswirkungen nach der Aufhebung der Bindung des CHF an den EUR weiter nach unten anpasst………


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Arnaud Masset – Marktanalyst SwissQuote


Die Arbeitslosenquote ist im Dezember von 3,6% im Vormonat leicht auf 3,7% (nicht saisonbereinigt) angestiegen; den höchsten Wert seit Januar 2011. Auf saisonbereinigter Basis hielt sich die Arbeitslosenquote über den ganzen Zeitraum hinweg stabil bei 3,4%.

Der Inflationsbericht für Dezember stand ebenfalls heute Morgen an und fiel schwach aus: Der CPI lag bei -1,3% im Jahresvergleich gegenüber erwarteten -1,2%, und die Kernziffer lag bei -0,9% im Jahresvergleich (-1,0% im November). Insgesamt wird der Druck auf die Preise länger als erwartet anhalten, da die globale Situation der niedrigen Rohölpreise und das nachlassende Vertrauen in die Erholung der Wirtschaft weiter fortbestehen. In ihrem vierteljährlichen Bulletin für das 4. Quartal hat die SNB prognostiziert, dass die Inflation bis Mitte 2016 wieder auf -0,7% im Jahresvergleich gehen und Anfang 2017 ins Positive drehen wird.

Aufgrund der jüngsten Marktentwicklung und der schwachen Erholungstendenzen bei den wichtigsten Handelspartnern der Schweiz sollte die Disinflation jedoch länger als erwartet anhalten. Der EUR/CHF handelt weiter in einer engen Spanne zwischen 1,0750 und 1,10 und war von den Markturbulenzen in dieser Woche wenig betroffen.

Quelle: BondWorld.ch


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