Raiffeisen Börse täglich : Die Aktienmärkte werden heute im Minus erwartet. Die Richtung gibt dabei die Wall Street vor, die nach Handelsschluss in Europa deutlich nachgab.
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DER TAG | Rücksetzer zum Start erwartet
Auch von den wenig verändert startenden Anleihen dürfte kein Impuls ausgehen. Wenig tut sich am Freitag an den Börsen in Ostasien. Hongkong tendiert freundlich, dort geht es um 0.4% nach oben, in Tokio büsst der Nikkei-Index dagegen 0.6% ein.
SCHWEIZ | ABB nach Zahlen sehr fest
Den breiten Markt stützte gestern die Hoffnung, dass die grossen Notenbanken ihre Zinserhöhungen bald beenden werden. Im Mittelpunkt des Interesses stand ansonsten die Bilanzsaison. Hier überraschte ABB (+3.4%) positiv, während Givaudan (-1.7%) die Anleger nicht zufriedenstellen konnte. Der Industriekonzern hat im zweiten Quartal leicht besser als erwartet abgeschnitten. Zudem kann er im Konjunkturabschwung von einem hohen Auftragsbestand «zehren». Givaudan hat den Gewinn im ersten Halbjahr gesteigert, allerdings ging der Umsatz zurück. Dahinter folgten Novartis (+2.35%). Der Pharmakonzern will seine Zelltherapiefabrik in Frankreich verkaufen und führt Verhandlungen mit Seqens. Mit den Bons von Roche (+1.0%) und den Papieren von Lindt & Sprüngli (+1.3%) waren weitere defensive Werte gefragt. Dagegen litt der Technologiesektor unter enttäuschenden Zahlen von Netflix und der Gewinnwarnung von Chipkonzern TSMC. Dies sorgte für Druck bei VAT (-4.7%) und AMS Osram (-2.8%).
GLOBAL | Tesla und Netflix enttäuschten
Die US-Börsen zeigten sich am Donnerstag uneinheitlich. Vor allem die Nasdaq-Indizes lagen tief im Minus, da die Ergebnisse von Tesla und Netflix am Markt nicht gut ankamen. Beide Aktien waren in den vergangenen Monaten rasant nach oben gelaufen. Nun wurden die Ergebnisse und Kommentare als unzureichend bewertet. Tesla gaben um 9.7% nach und Netflix rutschten um 8.4% ab. Die Befürchtung wächst, dass eine sich verlangsamende Wirtschaft die Ausgaben der Verbraucher für bestimmte Güter wie Autos oder Streaming-Konten in der kommenden Zeit reduzieren könnte. Stabil zeigte sich dagegen der Dow-Jones-Index, der von dem Pharmazieund Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson (+6.1%) angeführt wurde. Der Konzern hat im zweiten Quartal mehr umgesetzt und verdient als erwartet und den Ausblick für das Gesamtjahr erhöht.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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