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Schweizer Exporte fallen den dritten Monat in Folge

Die Schweizer Exporte sind den dritten Monat in Folge gefallen, da die schwachen globalen Prognosen weiterhin den Verkauf der hochwertigen Schweizer Produkte belasten. Die Exporte schrumpften im Januar um 1,1%….


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von Arnaud Masset –  SwissQuote


im Monatsvergleich (saisonbereinigt) oder um -3,9% im Jahresvergleich, nachdem die Schrumpfung im Vormonat bei 1,5% im Monatsvergleich nach unten revidiert worden war (oder -0,9% im Jahresvergleich). Der Rückgang bei den Exporten war hauptsächlich auf die starke Schrumpfung bei den Maschinen und Elektronikprodukten und den Uhrexporten zurückzuführen, die um jeweils 11% im Jahresvergleich und 8% im Jahresvergleich zurückgegangen sind. Auch die Exporte auf die meisten anderen Kontinente sind erheblich eingebrochen (Lateinamerika: -16%; Asien: -5%), da die globalen Aussichten schlechter werden und es Sorgen um die chinesischen Wachstumsprognosen gibt. Dank eines starken Greenbacks jedoch sind die Exporte in die Vereinigten Staaten um 3% gestiegen, während die einsetzende Wirtschaftserholung der Eurozone die Exporte in die Mitgliedsstaaten beflügelt hat (Eurozone: +2,3%; Frankreich: +10,8%; Spanien +14%). Bei den Importen haben die langfristigen Auswirkungen des starken Schweizer Franken die Wachstumsprognosen der Schweizer Unternehmen weiter deutlich belastet, doch wurde dies teilweise durch die Schwäche der Rohölpreise ausgeglichen. Die Importe legten im Monatsvergleich um 2,5% zu (saisonbereinigt).
 

Insgesamt erreichte die Handelsbilanz im Januar 3,51 Mrd. CHF, und war damit besser als im Vormonat (2,59 Mrd.). Die Entscheidung der SNB im Januar 2015 zur Aufgabe des EUR/CHF-Bodens, hat die Schweizer Unternehmen dazu gezwungen, ihre Margen zu senken, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Auch wenn die Schweizer Unternehmen sehr bemüht waren, sich an dieses starke CHF-Umfeld anzupassen, so ist dieser Prozess dennoch noch nicht vorbei, und weitere Anstrengungen sind erforderlich, um die Lebensfähigkeit der Schweizer Unternehmen langfristig sicherzustellen. Der EUR/CHF konsolidierte heute die gestrigen Gewinne und stabilisierte sich über der Schwelle bei 1,10.

Quelle: BONDWorld.ch


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