Raiffeisen Börse täglich : Es zeichnet sich eine leicht schwächere Eröffnung für die Börse in der Schweiz ab. Das Umfeld bleibt weiterhin angespannt.
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DER TAG | Börse wird leicht im Minus erwartet
Neben Wachstumssorgen richten sich die Blicke auf einen möglichen Government Shutdown ab dem 1. Oktober in den USA, der weite Teile der US-Regierung lahmlegen würde. In Hongkong standen heute erneut Immobilienaktien auf der Verkaufsliste. Die kräftigen Preissteigerungen am Ölmarkt haben sich heute im frühen Handel zunächst nicht fortgesetzt.
SCHWEIZ | Luxusgüter-Aktien stehen unter Druck
Die Stimmung wurde gestern etwas vom Ifo-Geschäftsklima-index aus Deutschland, den weiterhin bestehenden Zinssorgen und dem Gezerre um das US-Haushaltsbudget getrübt. Zudem belasteten neue Hiobsbotschaften vom chinesischen Immobilienmarkt die Märkte. Der Immobilienriese Evergrande hatte mitgeteilt, er könne wegen einer anhaltenden staatlichen Untersuchung keine neuen Kredite aufnehmen. Dies schürte Ängste vor weitergehenden Massnahmen der Pekinger Regierung gegen den Sektor, der ohnehin schon mit einer Schuldenkrise kämpft. Zu den Einzelwerten: Bei den Pharmariesen schlossen Novartis 0.6% fester. Analysten gehen davon aus, dass Biopharma in der EU einen sicheren Hafen vor einer Wachstumsabschwächung und höheren Real-zinsen bietet. Die Aktien von Swatch (-3.2%) und Richemont (-2.4%) standen dagegen deutlich unter Druck. Die Aussagen von Swatch-CEO Nick Hayek in der Wochenendpresse, dass der Uhrenhersteller im laufenden Jahr einen Rekordumsatz erzielen könnte, verhallten am Markt ohne Echo.
GLOBAL | US-Haushaltsstreit sorgt für Unsicherheit
Europas Börsen haben einen schwachen Wochenauftakt verzeichnet. Nach negativen Signalen aus China schlugen Konjunkturdaten aus Deutschland die Anleger endgültig in die Flucht. Die US-Börsen haben sich zum Wochenauftakt dagegen um eine weitere Stabilisierung bemüht – was ihnen gegen Handelsende gelang. Lange Zeit lasteten jedoch die weiter hohen Zinsen auf den Gemütern der Anleger. So erreichte die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen erneut den höchsten Stand seit 2007. Für Unsicherheit sorgt auch eine drohende Haushaltssperre in den Vereinigten Staaten. Bis zum Wochenende muss ein neuer Bundeshaushalt beschlossen werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass den USA keine Haushaltssperre (Government Shutdown) droht. Dies wird jedoch durch parteiinterne Kämpfe bei den Republikanern erschwert, die derzeit die Mehrheit im Repräsentantenhaus stellen.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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