Raiffeisen Börse täglich : Die europäischen Aktienmärkte werden zum Handelsstart am Dienstag leicht im Minus erwartet. Unverändert belastet der anhaltende Abverkauf an den Anleihemärkten.
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DER TAG | Börse wird knapp behauptet erwartet
Bemerkenswert ist, dass die Rendite der 10-jährigen Treasuries auf ihren höchsten Stand seit 2007 auf 4.69% stieg, während die Rendite der 30-jährigen US-Anleihen auf 4.81% kletterte, den höchsten Stand seit 2010. Dieser Renditeanstieg spiegelt laut Experten die Reaktion des Marktes auf die Kommunikation der Federal Reserve wider, die ihre Verpflichtung der Leitzinsen für einen längere Zeit auf hohem Niveau zur Bekämpfung der Inflation signalisiert hat.
SCHWEIZ | SMI mit schwachem Start ins vierte Quartal
Die Schweizer Aktienbörse hat am Montag nachgegeben und ist damit mit Verlusten ins Schlussquartal des laufenden Jahres gestartet. Derweil bestätigte der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone und auch aus der Schweiz am Morgen das trübe Bild für die Industrie. Der SMI schloss um 0.91% tiefer auf 10’863.65. Ein Grossteil des SMI-Kursrückgangs war den Schwergewichten Roche GS (-1.4%), Novartis (0.9%) und Nestlé (-1.0%) geschuldet. Roche hatte für den anstehenden Multiple-Sklerose-Fachkongress zahlreiche Publikationen angekündigt, was aber kein stärkeres Echo am Markt hervorrief. Bei Novartis gelte die Aufmerksamkeit zunehmend der Abspaltung der Generika-Tochter Sandoz am Mittwoch, hiess es. Gesundheitswerte hatten insgesamt keinen guten Stand: So verbuchten Alcon, Sonova und Straumann sowie Lonza, Givaudan und der Versicherer Zurich Verluste zwischen 1.4% und 1.9%.
GLOBAL | Hohe Marktzinsen bremsen Dow
Kein klarer Trend hat sich an den US-Börsen am Montag zum Start ins letzte Quartal des Jahres herausgeschält. Damit haben sich Hoffnungen auf einen guten Start in den traditionell stärkeren Oktober zunächst nicht erfüllt. Dass die Akteure nicht risikofreudiger unterwegs waren, lag vor allem an den weiter steigenden Marktzinsen. Der Dow-Jones-Index sank um 0.2% auf 33’433 Punkte. Nicht nur für Erleichterung sorgte, dass auf den letzten Drücker eine Haushaltssperre des Staates vermieden werden konnte, nachdem der US-Kongress doch noch einen Übergangshaushalt zustande brachte. Der stellt die Finanzierung der Bundesbehörden nämlich nur bis zum 17. November sicher. Derweil brachten einige Marktteilnehmer den abgewendeten «Shutdown» in Zusammenhang mit den zum Wochenstart weiter steigenden Zinsen.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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