Raiffeisen Börse täglich : Der Abverkauf an den europäischen Aktienmärkten könnte heute weitergehen. Der SMI wird am frühen Morgen leicht tiefer gesehen.
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DER TAG | Kurse werden erneut tiefer gesehen
Für Verunsicherung an den Börsen sorgt, dass das US-Repräsentantenhaus seinen republikanischen Vorsitzenden Kevin McCarthy überraschend abgesetzt hat. Nachdem der sogenannte Shutdown gerade erst mittels einer Übergangslösung abgewendet wurde, droht damit nun Mitte November erneut das Risiko eines Ausgabenstopps.
SCHWEIZ | SMI gibt am Dienstag weiter ab
Der Schweizer Aktienmarkt hat den Rückwärtsgang am Dienstag nach dem klaren Minus vom Montag fortgesetzt. An der schlechten Stimmung an den Finanzmärkten weltweit seien die Zentralbanken Schuld, hiess es am Markt. Diese hätten überwiegend deutlich gemacht, dass es noch zu früh wäre, einen Sieg über die Inflation auszurufen und ein klares Ende der geldpolitischen Straffung zu signalisieren. Robuste US-Konjunkturdaten verstärkten am Dienstag die Zinssorgen. Am Nachmittag war etwa bekanntgeworden, dass es im August überraschend viele offene Stellen in den USA gab. Grösste Verlierer waren am Dienstag Partners Group (-3.3%). Laut einem Medienbericht kommt es bei dem Zuger Asset Manager zu einer Kündigungswelle. Klar tiefer schlossen zudem Holcim (-2.6%). Während sich die Schwergewichte Roche GS (-0.3%) und Nestlé (-0.1%) moderat bewegten, belasteten Novartis (-1.5%) den Markt deutlich.
GLOBAL | US-Börsen massiv unter Druck
Die US-Börsen haben am Dienstag massive Verluste erlitten. Hintergrund war der fortgesetzte Anstieg der Marktzinsen. Im Zehnjahresbereich ging es auf dem bereits erreichten 16-Jahreshoch um weitere 12 Basispunkte auf 4.81% nach oben. Der Dow-Jones-Index sank um 1.3% auf 33’002 Punkte. Der S&P-500 schloss 1.4% leichter, während der Nasdaq-Composite ein Minus von 1.9% verzeichnete. Die Zahl der offenen Stellen in den USA stieg im August auf 9.6 Millionen und damit stärker als erwartet und belegt damit die Stärke des Arbeitsmarkts – trotz der bereits erfolgten Zinserhöhungen. Für den Aktienmarkt sind laut Experten derzeit starke Konjunkturdaten eher ungünstig, weil sie für eine Beibehaltung oder sogar Verschärfung des geldpolitischen Straffungskurses der US-Notenbank sprechen.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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