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Raiffeisen Börse täglich : Herbe Verluste für Lonza

Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute ebenso wie die anderen Aktienmärkte in Europa wenig verändert starten.

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DER TAG | Zum Start weitgehend unverändert

Mit einem kaum veränderten Start rechnen Marktteilnehmer heute an den europäischen Börsen. Während die Krise im Nahen Osten und die zuletzt wieder gestiegenen Renditen die Stimmung belasten, zeigt sich die US-Konjunktur weiter robust. «Trotz der stabilen Erwartung bleibt die Lage labil», so ein Händler. Er verweist auf den erneuten Ölpreisanstieg aus der Nacht und die Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold, die Feinunze steigt auf den höchsten Stand seit dem 20. September. Vergleichsweise gute chinesische Konjunkturdaten können die Börse in Schanghai nicht stützen.

SCHWEIZ | Herbe Verluste für Lonza

Der Aktienmarkt ist gestern von einem Einbruch bei Lonza überschattet worden. Der Pharmazulieferer zeigte sich im Hinblick auf die Margenentwicklung im kommenden Jahr pessimistischer. Auf dem Kapitalmarkttag wurden die Schätzungen zur Entwicklung der EBITDA-Marge deutlich gesenkt. Als Grund nannte die Gesellschaft unter anderem den Verlust von Moderna-Umsätzen. Lonza wird die Produktion des Corona-Impfstoffs für Moderna am Standort Visp im dritten Quartal einstellen. Der Kurs brach um 16.1% ein. Im Gefolge ging es für Sika um 5.4% nach unten. Unter den Nebenwerten sackten Meier Tobler (-18.4%) nach einer Gewinnwarnung ab. Die Inbetriebnahme des neuen Dienstleistungszentrums hatte das Geschäft unerwartet ausgebremst.

GLOBAL | Rentenmarkt bremste Wall Street aus

Ein Renditeanstieg am Rentenmarkt auf die höchsten Stände seit 16 bzw. 17 Jahren hat die US-Börsen ausgebremst. Der Absturz der Rentennotierungen, der die Renditen nach oben trieb, hatte gleich mehrere Gründe: zum einen setzten Anleger auf eine vermeintliche Entspannung im Nahostkrieg. Zum anderen trugen zur Schwäche am Rentenmarkt stark beachtete US-Einzelhandelsumsätze bei. Mit einem unerwartet deutlichen Anstieg im September deuteten die Umsätze auf eine ungebrochene Konsumfreude der US-Verbraucher hin. Der private Konsum steht für etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung. Auch die Industrieproduktion stieg im September stärker als erwartet an. Gebremst wurde der Halbleitersektor (-2.2%) neben dem Zinsanstieg auch von der US-Regierung. Diese beschränkte die Möglichkeiten Chinas zum Kauf hochentwickelter Halbleiter weiter. Nvidia sackten vor diesem Hintergrund um 4.7% ab.

Quelle : AdvisorWorld.ch


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