Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute noch mit Verlusten eröffnen. Die europäischen Aktienmärkte werden zur Eröffnung etwas leichter erwartet.
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DER TAG | Anleger wieder etwas risikoscheuer
Nach der kräftigen Erholung in der Vorwoche mache sich wieder Risikoscheu breit, so ein Marktteilnehmer am Morgen. Für die Einzelwerte liefert die Berichtssaison Impulse. Die Börsen in China bewegen sich in einem besonders negativen Umfeld – steigende Marktzinsen stehen einmal mehr schwachen Daten gegenüber.
SCHWEIZ | SMI schloss wenig verändert
Die Schweizer Aktienbörse hat am Montag nach einem Verlauf in engen Spannen kaum verändert geschlossen. Der Markt habe nach dem Erholungsrally der Vorwoche die Gewinne konsolidiert, sagten Händler. Der SMI war in der Vorwoche um 2.5% gestiegen. Von den 30 Blue Chips schlossen 19 tiefer und zehn höher. Swiss Life waren unverändert. Kursbewegende News von Firmenseite gab es praktisch keine. Unter Gewinnmitnahmen litten Blue Chips, die in der vergangenen Woche massiv zugelegt hatten. Dazu zählen etwa Geberit (-2.5%), die seit dem Quartalsbericht um gut zwölf Prozent gestiegen waren. Aber auch Sika (-1.2%) oder Sonova (-0.1%), die letzte Woche im Zuge der grossen Erholung an den Aktienmärkten massiv zugelegt hatten, gaben nach. Mit Kühne + Nagel (-1.1%) ging ein Jahresgewinner schwächer om Markt. Tiefer schlossen Givaudan (-0.6%). Hier wirkte laut Händlern eine Gewinnwarnung des US-Kosmetikherstellers Estée Lauder noch negativ nach. Die Aktien von Börsenneuling Sandoz (-1.2%) gaben vorübergehende Gewinne wieder her und setzten damit ihren volatilen Kursverlauf fort. Grosse Aufmerksamkeit erhielten ausserdem die UBS-Papiere (-0.5%).
GLOBAL | Wall Street gut behauptet aus dem Handel
Nach den deutlichen Gewinnen in der Vorwoche haben die US-Börsen am Montag gut behauptet geschlossen. Etwas Gegenwind kam von wieder steigenden Marktzinsen. Das Momentum, das die Börsen in der vergangenen Woche kräftig nach oben gezogen hatte, hat sich zwar abgeschwächt, hielt aber noch etwas an. Auslöser der kräftigen Erholungsbewegung in der Vorwoche waren die als taubenhaft interpretierten Aussagen des US-Notenbankchefs Jerome Powell und die Arbeitsmarktdaten vom Freitag, die ebenfalls gegen weitere Zinserhöhungen gesprochen hatten.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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