Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Gewinnen eröffnen. Zum Start in die Woche deutet sich für die anderen europäischen Aktienmärkte ein kaum veränderter Handelsauftakt an.
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DER TAG | Zum Start leicht im Plus erwartet
Etwas Unterstützung könnte vom Öl kommen, dessen Notierungen nachgaben. Die US-Anleihen starten etwas tiefer in den Handel, allerdings ist die Bewegung bisher zu gering, um dem Aktienmarkt einen entscheidenden Impuls zu liefern. Hier dürfte für Gesprächsstoff sorgen, dass die Ratingagentur Moody´s die Spitzenbonität der USA mit einem negativen Ausblick versehen hat.
SCHWEIZ | Deutliche Abgaben für den SMI
Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Freitag mit deutlichen Verlusten beendet. Auf die Stimmung drückten die «altbekannten Belastungsfaktoren», nachdem die neun Handelstage davor insgesamt ziemlich gut verlaufen waren. «Zinsund Konjunktursorgen sind zurück im Fokus der Anleger», sagte ein Händler. Er verwies dabei vor allem auf eine Rede von Jerome Powell am Vorabend. Der US-Notenbankchef liess dabei verlauten, dass man nicht zögern werde, die Zinsen nochmal anzuheben, wenn es sich als angemessen erweisen sollte. Die meiste Zeit zuoberst auf der langen Verliererliste der Blue Chips waren die Aktien von Richemont (-5.2%) nach der Veröffentlichung von Halbjahreszahlen. Der Tiefpunkt war dabei um die Mittagszeit, danach ging es wieder etwas nach oben. Die Zahlen wurden in Analystenkreisen als enttäuschend beurteilt, blieb der Luxusgüterhersteller doch unter der pessimistischsten Einzelschätzung bei Umsatz und EBIT. Die Inhaber-Aktien des Konkurrenten Swatch Group (-5.2%) wurden für die enttäuschende Absatzentwicklung im Uhrengeschäft des Genfer Rivalen in Sippenhaft genommen, zwischenzeitlich verloren sie gar noch etwas mehr. Die meiste Zeit an der Spitze der 30 Blue Chips waren Sandoz (+2.0%).
GLOBAL | Wall Street geht fest aus dem Handel
Die US-Börsen haben nach dem Vortages-Rücksetzer am Freitag mit deutlichen Aufschlägen geschlossen und die Verluste mehr als wett gemacht. Die Anleger schoben zuletzt wieder aufgekommene Zinssorgen beiseite. Gesprächsthema am Markt waren weiterhin die als falkenhaft interpretierten Äusserungen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell vom Donnerstag. Powell hatte gesagt, dass künftige Fortschritte bei der Bekämpfung der Inflation möglicherweise durch eine Begrenzung der Nachfrage erzielt werden müssten.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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