Raiffeisen Börse täglich : Nach dem freundlichen Ausklang am Freitag dürfte die Handelswoche sowohl in der Schweiz als auch an den anderen europäischen Aktienmärkten mit leichten Abgaben starten.
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DER TAG | Zum Start etwas leichter erwartet
Nach den deutlichen Gewinnen der Vorwoche könnte es nach Einschätzung vieler Experten nun zunächst zu einer Konsolidierung kommen. Die chinesische Notenbank hat am Morgen die Leitzinsen wie erwartet unverändert belassen, aber zugesichert, über 80 Milliarden Yuan in den Markt zu pumpen.
SCHWEIZ | SMI legte zum Wochenschluss zu
Die steigende Zuversicht, dass in den USA der Zinsgipfel erreicht sein könnte, sorgte am Freitag noch einmal für Auftrieb. Die US-Inflationsdaten, die niedriger als erwartet ausgefallen waren, hatten diese Erwartung noch verfestigt. Erste Zinssenkungen könnten eventuell schon im Frühjahr erfolgen, hiess es. Allerdings dürfe hierfür die Inflation nicht wieder anziehen und der Arbeitsmarkt sollte sich nach Möglichkeit abkühlen. Besonders überzeugten die Aktien von UBS, die am Freitag ihre jüngste Aufwärtsbewegung fortsetzten und weitere 3% gewannen. Die Aktie profitierte von den fallenden Marktzinsen. Die weitere Entwicklung dürfte davon abhängen, wie gut die Intergation der Credit Suisse gelingt. Auch andere Finanzwerte wurden gekauft. So stiegen Zurich Insurance um 1.6% und Swiss Re um 0.9%. Richemont zeigten sich 2.4% fester. Die Aktie, die seit dem Sommer unter Druck steht, hat zu einer Erholung angesetzt. Die Titel sind allerdings stark abhängig von Meldungen zur Lage der chinesischen Wirtschaft, die aktuell wenig Freude macht.
GLOBAL | Aufwärtstrend setzte sich fort
Europas Börsen haben zum Wochenausklang weiter zugelegt. Unterstützung kam dabei von den stark gefallenen Renditen an den Anleihemärkten. Im Blickpunkt standen auch Aussagen von Fed-Gouverneurin Lisa Cook, die sagte, dass die Inflation ohne einen scharfen Anstieg der Arbeitslosigkeit weiter zurückgehen könne. Sie warnte jedoch davor, dass ein «sanftes Landen» für die US-Wirtschaft «nicht gewiss» sei. Zudem sagte die Präsidentin der Federal Reserve Bank von Cleveland, Loretta Mester, in einem CNBC-Interview, dass eine Lockerung der Geldpolitik derzeit nicht «Teil der Diskussion» sei. An der Börse wird aktuell mit einer 97-prozentigen Wahrscheinlichkeit gerechnet, dass die Fed auf ihrem nächsten Treffen am 13. Dezember und dem anschliessenden am 31. Januar die Zinssätze unverändert im Bereich von 5.25 bis 5.50% belassen wird.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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