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Raiffeisen Börse täglich : SMI endet mit freundlichem Unterton

Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte nach dem Jahreswechsel leicht im Plus eröffnen. Mit geringen Verlusten starten dagegen die anderen Aktienmärkte Europas voraussichtlich in den Handel.

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DER TAG | Börse wird gut behauptet erwartet

Die Sorge, dass die Zinssenkungsspekulationen am Markt zu weit gelaufen sind, sorgt weiter für Unruhe. In dem Umfeld gewinnen Konjunkturdaten wieder an Gewicht. Daher könnte die Veröffentlichung des ISM-Index aus den USA für das verarbeitende Gewerbe Dezember durchaus für Bewegung sorgen.

SCHWEIZ | SMI endet mit freundlichem Unterton

Der Schweizer Aktienmarkt hat am letzten Handelstag des Jahres 2023 noch einmal zugelegt. Nach einem bereits freundlichen Start beschleunigte der SMI am Nachmittag seine Aufwärtsbewegung noch einmal und markierte kurz vor Schluss sein Tageshoch bei klar über 11´100 Punkten. Letztlich erreichte er ein Jahresplus von knapp 4 Prozent, was in Marktkreisen nach dem hohen Verlust des Vorjahres als „passabel” bezeichnet wurde. Wegen der Schwäche der Schwergewichte Roche und Nestlé gewann der hiesige Leitindex auf Jahressicht indes deutlich weniger als beispielsweise der deutsche DAX oder auch die wichtigsten US-Indizes. 2023 sei völlig anders verlaufen als erwartet, hiess es in einem rückblickenden Marktkommentar. Die US-Wirtschaft sei nicht in eine Rezession gefallen, sondern gewachsen. China habe sich dafür nicht so gut erholt wie erwartet, sondern es sei zu Deflation und einer Immobilienkrise gekommen. Die wichtigste Erkenntnis aber sei die Geburt von ChatGPT, „das die künstliche Intelligenz mitten in unser Leben gebracht hat”. Hierzulande beendeten Roche Inhaber die letzte Sitzung mit einem Plus von 1.2 Prozent als Tagessieger, dicht gefolgt von Givaudan (+1.2%) und Swiss Life (+1.1%), welche beide auf Jahressicht über 20 Prozent anzogen.

GLOBAL | Abflauende Zinssenkungsfantasie belastet

Die US-Aktien sind am Dienstag wenig schwungvoll in die erste Sitzung des Jahres gestartet. Schwache Daten aus China hatten Bedenken über den Zustand der Weltwirtschaft aufkommen lassen. Außerdem nagten Zweifel, ob die Zinssenkungserwartungen des vergangenen Jahres nicht übertrieben waren. Anleger trennten sich daher vor allem von den 2023 rasant gestiegenen Technologiewerten. Der offizielle Einkaufs-managerindex für das verarbeitende Gewerbe in China ist im Dezember gesunken, hat die Erwartung verfehlt und lag weiter im Kontraktion anzeigenden Bereich.

Quelle : AdvisorWorld.ch


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