Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute mit Verlusten eröffnen. Auch die anderen Aktienmärkte Europas werden zunächst etwas schwächer erwartet
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DER TAG | Etwas leichterer Start erwartet
Eine in der zweiten Sitzungshälfte leichter tendierte Wall Street gibt die Richtung vor. Im Fokus steht der US-Arbeitsmarktbericht. Am Vortag hatten ADP-Bericht sowie wöchentliche Arbeitsmarktdaten belegt, dass der US-Arbeitsmarkt weiterhin extrem robust ist. Zudem wird der Markt auf die Inflations- und Erzeugerpreise der Eurozone schauen, um zu prüfen, ob der jüngste Trend sinkender Preise ausreicht, damit die EZB Zinssenkungen signalisieren kann.
SCHWEIZ | SMI schliesst klar im Plus
Der Schweizer Aktienmarkt hat auch am zweiten Handelstag des neuen Jahres im Plus geschlossen. Nach einem zunächst weitgehend richtungslosen Handel erhielt der Leitindex SMI am Nachmittag Unterstützung durch eine positive Wall Street. Die Marktteilnehmer zeigten sich aber insgesamt im Hinblick auf neue Sorgen um eine weitere Eskalation im Nahen Osten und auf durchzogene Signale bezüglich der US-Geldpolitik zurückhaltend. Deutliche Gewinne gab es am Donnerstag für die im vergangenen Jahr noch schlecht gelaufenen Aktien des Genfer Warenprüfkonzerns SGS (+3.6%). Mit den Titeln des Logistikers Kühne+Nagel (+2.3%) oder des Uhrenkonzerns Swatch (+1.5%) waren weitere zyklische Titel bei den Tagesgewinnern zu finden. Die Titel des Generika-Herstellers Sandoz (+1.5%) profitierten laut Händlern derweil von Berichten über Erstattungen von Biosimilars in den USA. Klar fester schlossen die Titel der Privatbank Julius Bär (+3.0%), die in den vergangenen Wochen wegen hoher Kreditverluste im Rahmen der Signa-Pleite massiv unter Druck geraten waren, aber auch die Aktien der Grossbank UBS (+1.7%) legten zu. Mit Avancen gingen zudem die Titel des Privatmarktspezialisten Partners Group (+1.1%) aus dem Handel.
GLOBAL | Abflauende Zinssenkungshoffnung belastet
Die US-Aktien haben am Donnerstag neuerliche Verluste verzeichnet. Daten zum Arbeitsmarkt deuteten auf einen weiterhin robusten Arbeitsmarkt hin. Damit dürfte die US-Notenbank keine Eile haben, die Zinsen zu senken. Am Anleihemarkt zogen die Renditen mit den gedämpften Zinssenkungserwartungen an, was die Erholung speziell der zinsempfindlichen Technologiewerte bremste. So verzeichnete der ADP-Arbeitsmarktbericht für den privaten Sektor im Dezember einen stärkeren Stellenaufbau als erwartet.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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