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Raiffeisen Börse täglich : Die Euphorie ist etwas verflogen

Raiffeisen Börse täglich : Die europäischen Börsen werden zum Handelsbeginn im Plus erwartet. Die Richtung gibt die Wall Street vor, an der gestern vor allem Technologiewerte in der zweiten Sitzungshälfte zulegen konnten.

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DER TAG | Die Richtung gibt die Wall Street vor

Nachdem der Index zuletzt schwächer als der Gesamtmarkt gelaufen war, erhöhten hier Anleger die Wetten auf den Siegeszug der Künstlichen Intelligenz (KI).

SCHWEIZ | Die Euphorie ist etwas verflogen

Der Aktienmarkt hat gestern zwar etwas fester geschlossen. Doch in der vergangenen Woche sei die blinde Euphorie, mit der die Aktienmärkte das letzte Jahr beendeten, zu einem Grossteil verflogen, kommentierte ein Marktbeobachter das Marktgeschehen in Europa. Unter anderem solide US-Arbeitsmarktdaten verpassten den Hoffnungen auf rasche Leitzinssenkungen durch die US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank einen Dämpfer. Gleichzeitig sieht der Markt bisher aber auch keine Anzeichen für eine bevorstehende Rezession. In der Schweiz ist die Inflation im Dezember derweil mit 1.7% etwas höher ausgefallen als erwartet, ist aber immer noch relativ tief. Den stärksten Abschlag unter den Blue Chips verzeichneten gestern SGS (-3.3%). Händler sprachen von einem «Branchenproblem» und verwiesen darauf, dass europäische Konkurrenten wie Bureau Veritas und Intertek auch Kurseinbussen verbuchten. Auch Kühne+Nagel (-2.0%) gaben klar ab. Diese hatten allerdings 2023 ganze 35% zugelegt und stehen im frischen Jahr 2024 insgesamt immer noch leicht im Plus.

GLOBAL | Ambrx schossen um über 100% nach oben

Das relativ schlechte Abschneiden des Dow gestern an der Wall Street ging auf das Konto von Boeing. Die Aktie stürzte um 8% ab. Nach der Notlandung einer Boeing 737-9 MAX hat die US-Flugaufsichtsbehörde FAA für rund 170 Maschinen des Typs sofortige Überprüfungen angeordnet. Die Ankündigung Saudi-Arabiens, die Preise für ein Barrel Öl zu senken, liess die Sorgen um die Nachfrage und die internen Streitigkeiten innerhalb der Opec wieder aufleben und führte zu einem deutlichen Rückgang der Preise für das schwarze Gold. Die Aktien des Ölsektors litten unter diesem Trend: BP gaben 2.62% ab, Eni 2.96% und TotalEnergies 3.12%. Unternehmensnachrichten: Johnson & Johnson (J&J) übernimmt den Entwickler von Krebstherapien Ambrx Biopharma für 2 Milliarden US-Dollar in bar. Nach Angaben von Ambrx entspricht der Deal einem Aufschlag von 105% auf den Schlusskurs der Aktie am 5. Januar. Ambrx schossen um 101.7% n die Höhe, Johnson & Johnson notierten unverändert.

Quelle : AdvisorWorld.ch


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