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Nordea AM: Abfall als Chance: Wie man Kunststoffe kapitalisieren kann

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Nordea AM : Jedes Jahr landen schätzungsweise 8 Millionen Tonnen Plastik in unseren Ozeanen.

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Hilde Jenssen , Head of Fundamental Equities


Inzwischen machen Kunststoffe 80% des gesamten Meeresmülls von den Oberflächengewässern bis zu den Tiefseesedimenten aus.[1] Die weltweite Produktion von Plastik ist zwischen 1950 und 2019 regelrecht explodiert – von rund 1,5 Millionen Tonnen auf 368 Millionen Tonnen.[2] Die Plastikverschmutzung ist nicht nur eine Umweltkatastrophe, sondern auch ein grosser wirtschaftlicher Unsinn. Jährlich werden über 300 Millionen Tonnen Kunststoffe produziert, wovon die Hälfte zur Herstellung von Einwegartikeln wie Einkaufstüten, Bechern und Strohhalmen verwendet wird.[3] Etwa 95% des Gesamtwerts von Kunststoffverpackungen (80-120 Milliarden USD pro Jahr) gehen der Wirtschaft nach einem kurzen Einwegzyklus verloren.[4] Es ist entscheidend, den Wirtschaftskreislauf von Plastik sowie die verfügbaren Lösungen zu verstehen, um den Zustand unserer Ozeane wieder zu verbessern, von denen letztendlich alles Leben in der einen oder anderen Form abhängt.

An Land variiert die Dauer, bis Plastik vollständig abgebaut ist, von weniger als einem Jahr bis zu mehr als 500 Jahren. Im Meer verursachen Kunststoffe eine Vielzahl von Problemen für Meereslebewesen und werden unter anderem von Fischen verschluckt und können dann in unserem Essen landen.

Plastikverschmutzung ist ein globales Problem und betrifft jedes Glied der Wertschöpfungskette, vom Hersteller bis zur Abfallentsorgung. Um das Problem effektiv zu lösen, muss das Problem von mehreren Fronten angegangen werden. Insbesondere die Reduktion, das Recycling, die Regulierung sowie auch innovative Lösungen sind notwendig.

Druck von Investorenseite

Für Investorinnen und Investoren wird es immer wichtiger, die potenziellen Umweltauswirkungen ihrer Investitionen zu verstehen. Die Gesundheit des Planeten hängt von innovativen Ideen ab, um die riesige Flut an Plastikmüll zu stoppen. Glücklicherweise nutzen immer mehr Unternehmen ihre Macht, um das Problem durch Reduktion, Recycling sowie auch mithilfe neuer Denkansätze in Bezug auf den Plastikverbrauch anzugehen.

Unternehmen sind oft Vorreiter im Kampf gegen Umweltprobleme. Investorinnen und Investoren können sie bei der Entwicklung neuer Technologien und dem Überdenken von Geschäftsmodellen unterstützen – die nicht nur Gewinnmargen ausweiten, sondern auch einen positiven sozialen Effekt haben.


[1] https://www.iucn.org

[2] https://www.statista.com

[3] https://www.iucn.org

[4] World Economic Forum, Ellen MacArthur Foundation, and McKinsey & Co., “The New Plastics Economy.”

Quelle: AdvisorWorld.ch


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