US-Arbeitsmarktdaten entschärfen Zinsängste Das Beschäftigungswachstum in den USA blieb im Mai deutlich hinter den Markterwartungen zurück. So wurden im letzten Monat lediglich 38‘000 neue Jobs geschaffen (Konsens 160‘000) so wenig wie seit fast sechs Jahren nicht mehr. Zudem wurde die Vormonatsschätzung von 160‘000 auf noch 123‘000 korrigiert……
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Im Gegensatz dazu sank die Arbeitslosenquote von 5.0% kräftiger als erwartet auf 4.7% und notiert damit auf dem tiefsten Niveau seit November 2007. Währenddessen hat sich das Wachstum im US-Dienstleistungsgewerbe gemäss der Umfrage des Branchenverbandes ISM im Mai überraschend deutlich eingetrübt. Insgesamt gesehen dürften die schwächer als antizipierten Konjunkturdaten die Angst der Anleger vor einer baldigen weiteren Zinserhöhung in den USA entschärft haben. In der Eurozone bestätigten die finalen Auswertungen der Einkaufsmanagerumfragen im Mai den gesamtwirtschaftlich moderaten Erholungstrend.
Anleihen – Renditen von Staatspapieren markant niedriger Nachdem die USA deutlich schwächer als erwartete Arbeitsmarkdaten präsentiert hatten und bevor die Briten zum EU-Referendum schreiten fielen weltweit die Renditen von Staatspapieren. Die aggregierte Rendite des «Bloomberg Global Developed Sovereign Bond Index» fiel auf 0.62%, den tiefsten Wert seit dem Start der Index-Berechnungen 2010. Im 10-jährigen Segment erreichten australische Papiere mit 2.16% ein Allzeit-Tief, japanische Anleihen stehen mit -0.12% kurz vor dem Rekordwert bei -0.135%. US-Staatsanleihen zeigen sich montags in Asien eher unverändert, nachdem Renditen am Freitag noch den stärksten Rückgang seit vier Monaten verzeichneten. Anleger kaufen sicherste Staatspapiere, nachdem es die grossen Notenbanken weltweit nicht schaffen, ansprechendes Wirtschafts- oder Inflationswachstum zu erzeugen, wodurch auch die Erwartungen an eine Leitzinsanhebung durch die Fed fielen.
Quelle: BondWorld.ch
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