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Adrian Schatzmann, CEO der Asset Management Association Switzerland.
Neugelder in der Höhe von 45 Mrd. CHF haben in den ersten neun Monaten 2021 den laufenden Anstieg des Vermögens der Anlagefonds unterstützt. Trotz zuletzt schlechterer Stimmung an den Aktienmärkten legte das Gesamtvolumen seit Beginn des Jahres um 145.5 Mrd CHF oder 9.6 % zu.
Per Ende September 2021 hatten die Anlegerinnen und Anleger in der Schweiz 1’476’888 Mio. CHF (Jahresende 2020: 1’331’406 Mio. CHF) in Anlagefonds investiert. Die relevanten Aktienmärkte wiesen bis im September fast ausnahmslos monatliche Zuwachsraten aus. Die Hauptgründe hierfür waren die expansive Fiskal- und Geldpolitik von Regierungen und Notenbanken. Im dritten Quartal wurden die Aktienmärkten durch Inflationsbefürchtungen gebremst. Die Volumenzunahme des Schweizer Fondsmarktes ist neben der Performance bei Aktien auch auf Neugeldzuflüsse im der Höhe von 45 Mrd. CHF zurückzuführen.
Entwicklung des Fondsmarkts Schweiz (Beträge in Mio. CHF) bis September 2021
Netto-Neugeldentwicklung +44.9 Mrd. CHF bis 30. September 2021
Bei den Anlegerinnen und Anlegern am beliebtesten waren dabei Obligationenfonds (+29.9 Mrd. CHF), gefolgt von Anlagestrategiefonds (+10.2 Mrd. CHF) und von Aktienfonds (+7.3 Mrd. CHF). Gelder abgezogen wurden nur aus zwei Fondskategorien – am meisten aus Geldmarktfonds (-3.0 Mrd. CHF).
«Die Zuversicht und Risikofreudigkeit der Investorinnen und Investoren widerspiegelt sich bei den Neugeldern. Entsprechend gab es zum Teil starke Zuflüsse bei Obligationen-, Aktien- und Anlagestrategiefonds, während Kapital aus Geldmarktfonds abfloss, die meistens zum «Parkieren» von Kapital in unsicheren Zeiten dienen», erklärte Adrian Schatzmann, Geschäftsführer der Asset Management Association Switzerland.
Quelle: InvestmentWorld.ch
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