Raiffeisen Börse täglich : Nach dem jüngsten Ausverkauf rechnen Marktteilnehmer am Mittwoch mit einer knapp behaupteten Eröffnung an den europäischen Aktienmärkten.
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DER TAG | Börse startet knapp behauptet
Ein Marktteilnehmer spricht zunächst von einer Atempause. Etwas gestützt wird die Stimmung danach von ersten Entspannungsanzeichen in der chinesischen Corona-Krise. In Schanghai ziehen die Kurse am Morgen auch leicht an. Belastet werde die Stimmung vom Ukraine-Krieg mit dem russischen Gas-Lieferstopp für Polen und Bulgarien und von weiteren Warnungen vor rezessiven Tendenzen.
SCHWEIZ | Gewinne wieder abgegeben
Die Schweizer Börse hat am Dienstag nach einem festeren Start die Gewinne wieder preisgegeben und schwächer geschlossen. Geschuldet war der Rückgang vor allem den Kursverlusten bei den schwergewichtigen Genussscheinen von Roche (-2.1%) und den Nestlé-Aktien (-1.7%). Die Gewinne der Aktien von Novartis (+0.4%) und UBS (+0.1%), die solide Quartalsergebnisse veröffentlichten, konnten den Gesamtmarkt nicht vor einem stärkeren Rücksetzer bewahren. Kühne+Nagel (-3.2%) sackten trotz guter Quartalszahlen ab. Bei den Luxusgüterherstellern Richemont und Swatch (je -1.1%) hielt die anfängliche Erholung von den happigen Vortageseinbussen nicht an.
GLOBAL | Wall Street schloss tiefrot
Massive Verluste haben die US-Börsen am Dienstag einge[1]fahren. Der Dow-Jones-Index schloss 2.4% tiefer bei 33‘240 Punkte. Der Nasdaq-Composite sackte um 4.0% ab. Im Verlauf verschreckte die Meldung, dass Russland die Gaslieferungen an Polen und Bulgarien einstellen wird. Daneben drückten unverändert die hohe Inflation und die anstehenden Zinserhöhungen der US-Notenbank auf die Stimmung. Konjunktursorgen als Folge der strengen Lockdowns in China und der Krieg in der Ukraine motivierten die Anleger ebenfalls zu Verkäufen. Dazu mussten sich die Investoren am Dienstag mit einer Fülle von Quartalsausweisen bedeutender Unternehmen auseinandersetzen. Die Bilanzsaison ist zwar bisher gut verlaufen, doch gibt es Befürchtungen, dass die Teuerung und Lieferkettenprobleme die Ertragslage beeinträchtigen werden.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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