Raiffeisen Börse täglich : Schwache Vorlagen aus China belasten zum Wochenstart die Stimmung an den europäischen Aktienbörsen.
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DER TAG | Börse schwächer erwartet
Daneben drückt weiter die Sorge vor einem anhaltenden Gaslieferstopp auf die Stimmung, die zehntägige jährliche Wartung der Pipeline Nord Stream 1 sollte am Morgen beginnen. In Japan hat die Regierungskoalition ihre Position bei den Oberhauswahlen gefestigt, was an der dortigen Börse gut ankommt, weil es gerade nach dem Mordanschlag auf den früheren Premier Shinzo Abe im Wahlkampf für Stabilität und Kontinuität spricht.
SCHWEIZ | Freundlicher Wochenausklang
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag zum dritten Mal in Folge mit klar festeren Kursen geschlossen. Nach den drei verlustreichen Monaten April bis Juni ist der Start ins zweite Semester damit gelungen, verbunden mit der Rückeroberung der Marke von 11‘000 Punkten für den SMI. Während die anhaltende Inflation und die straffere Geldpolitik mittlerweile in den Kursen eingepreist seien, hätten zuletzt zunehmende Rezessionsängste die Aktien belastet, hiess es. Aber auch eine Rezession in Europa und den USA sei nun bereits zu weiten Teilen in den Kursen enthalten. Der SMI rückte schliesslich um 0.68% auf 11‘015 Punkte vor. Im Wochen[1]vergleich ergab sich ein Plus von 2.3%. Innerhalb des SLI überwogen die Gewinner die Verlierer im Verhältnis 9:1 klar. Holcim (+3.6%) nach einer Ergänzungsakquisition.
GLOBAL | US-Arbeitsmarkt weiter robust
Die US-Börsen haben sich am Freitag auf einem schmalen Grat zwischen Konjunkturzuversicht und Rezessionssorgen bewegt. Hintergrund war der deutlich besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht für Juni. Einerseits zeigte er keine negativen Folgen auf die schon erfolgten Zinserhöhungen und sprach somit für eine starke Konjunktur; anderseits befeuerte er die Sorgen vor weiter aggressiven Zinserhöhungen durch die US-Notenbank, die zuvor bereits von einem überhitzten Arbeitsmarkt sprach. Stark steigende Zinsen könnten aber nicht nur das Wachstum verlangsamen, sondern auch in eine Rezession münden, so die Befürchtung. Im Handels[1]verlauf gewannen aber die Optimisten die Oberhand.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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