Raiffeisen Börse täglich : Händler rechnen heute mit einem eher ruhigen Handel, auch wegen der Börsenfeiertage in Grossbritannien und in Japan.
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DER TAG | Ruhiger Start in die Woche
In Grossbritannien bleiben die Börsen wegen der Beisetzung von Queen Elizabeth II. geschlossen. Der Markt befindet sich in einer Art Wartestellung vor der Sitzung der US-Notenbank. Die Ölpreise sind mit leichten Aufschlägen in die Woche gestartet. Für etwas Auftrieb sorgte, dass in der chinesischen Metropole Chengdu ein wochenlanger Corona-Lockdown aufgehoben wurde.
SCHWEIZ | Zinssorgen belasteten den Markt
Zins- und Rezessionssorgen beherrschten die Anleger auch vor dem Wochenende. Der wieder wachsende Optimis[1]mus der Anleger hatte bereits am Dienstag einen Schlag durch die anhaltend hohe Teuerung in den USA erlitten. Daraufhin geisterten Spekulationen durch den Raum, die US-Notenbank könnte womöglich sogar zu einem massiven Zinsschritt von 100 Basispunkten gezwungen sein. Dass es im Sommer überhaupt zu mehreren Erholungsrallyes gekommen ist, bezeichnete ein Marktkenner gar als „Wahnsinn“. Die Hoffnungen auf ein Ende der geldpolitischen Straffung der Fed sei völlig unrealistisch gewesen. „Da war der Wunsch der Vater des Gedankens“, beschreibt ein Händler das Marktverhalten. Nun habe wieder mehr Realismus Einzug gehalten.
GLOBAL | Risk-off ist das Gebot der Stunde
Die europäischen und die amerikanischen Aktienmärkte standen auch zum Wochenschluss unter Abgabedruck. „Risk-off“ hiess weiter das Gebot der Stunde. Verschärft wurden die Konjuktursorgen von einer Warnung der Weltbank vor einer globalen Rezession und einem negativen Ausblick des Paketdienstes Fedex, dessen Aktie um 21.4% abstürzte. Das als Konjunkturbarometer geltende Unternehmen machte unter anderem die Energiekrise in Europa für wegfallende Umsätze verantwortlich. Im Sog von Fedex fielen UPS um 4.5%. Die Porsche AG soll am 29. September an die Börse gehen. Ab dann soll ein Teil der Vorzugsaktien der Volkswagen-Tochter frei am Markt gehandelt werden, wie Vorstand und Aufsichtsrat des VW-Konzerns am Sonntagabend beschlossen.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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