Raiffeisen Börse täglich : Der Schweizer Aktienmarkt dürfte heute seinen Abwärtstrend fortsetzen und tiefrot in den Tag starten.
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DER TAG | Ultralockere Geldpolitik in Japan
Der neuerliche Zinsschritt der amerikanischen Notenbank belastet das Börsensentiment global, auch wenn er in diesem Ausmass erwartet wurde. Die Bank von Japan (BoJ) hält im Gegensatz zur Fed an ihrer ultralockeren Geldpolitik fest, wie heute bekannt wurde. Dies katapultierte den Dollar kurzzeitig über die symbolische Marke von 145 Yen.
SCHWEIZ | Novartis und Roche mit Abgaben
Als belastend erwies sich gestern die weitere Eskalation im Ukraine-Krieg. Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine Teilmobilmachung erklärt, 300.000 Reservisten sind davon betroffen. Vor der Fed-Sitzung sind aber wohl auch viele Käufer dem Markt ferngeblieben, um nicht noch auf dem falschen Fuss erwischt zu werden. Vor allem Abgaben der schwergewichtigen Pharmawerte Novartis (-1.4%) und Roche (-1.0%) zogen die Indizes gestern ins Minus. Die grössten Abgaben entfielen aber auf Richemont (-1.6%). Mit den Titeln des Rivalen Swatch (+0.09%) ging es dage[1]gen leicht aufwärts.
GLOBAL | Fed zeigt sich falkenhaft
Eine schwindelerregende Achterbahnfahrt haben die Märkte gestern mit der Zinsentscheidung und den begleitenden Aussagen der US-Notenbank absolviert. Am Ende entschieden sich die Teilnehmer am Aktienmarkt für die «falkenhafte» Lesart und schickten die Indizes in den Abgrund. Während die Zinserhöhung mit 75 Basispunkten den Erwartungen entsprach, sehen die Währungshüter einen strafferen Zinspfad. So erwarten sie zum Beispiel den Leitzins Ende 2023 nun bei 4.6% nach bisher 3.8%. Aktien, Gold und Anleihen gerieten unter Druck, während der Dollar zulegte. Doch während der anschliessenden Bemerkungen von Fed-Chef Jerome Powell drehten die Assets in die jeweilige Gegenrichtung, überwiegend aber nicht nachhaltig. Powell sagte unter anderem, es gebe erste Anzeichen der Normalisierung auf dem Arbeitsmarkt. Die Projektionen deuten laut Powell auf 125 Basispunkte weiterer Zinserhöhungen in diesem Jahr hin.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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