Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute mit Verlusten eröffnen. „Die Marktteilnehmer sind weiter risikoscheu, und das global“, so ein Händler, unter anderem mit Blick auf die weiter steigenden Zinsen.
Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter
DER TAG | Start in neue Woche etwas schwächer
Auf die Stimmung drückten auch schwache Konjunkturdaten aus China. Nun wartet der Markt auf den Start der Berichtssaison in den Vereinigten Staaten, dort legen im Wochenverlauf unter anderem die Grossbanken ihre Zahlen auf den Tisch. “Der Markt dürfte zunächst nervös bleiben“, so ein weiterer Händler am Morgen.
SCHWEIZ | Tiefere Kurse am Freitag im SMI
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit deutlich tieferen Kursen aus der Sitzung gegangen. Die am Nachmittag publizierten Daten zum amerikanischen Arbeitsmarkt brachten keine Entspannung. Entsprechend drehte der SMI im Einklang mit schwach eröffnenden US-Börsen am Nachmittag ins Minus. Die grössten Verluste unter den Blue Chips verzeichneten AMS Osram (-10.5%), die damit die bis am Donnerstag erreichten Wochengewinne mehr als einbüssten. Aber auch von VAT (-6.5%) und Logitech (-5.7%) trennten sich Investoren im grösseren Stil. Als Belastungsgründe wurden in Händlerkreisen Aussagen von AMD und Samsung angegeben. Im breiten Markt fielen im Sog dieser Nachrichten technologielastige Werte wie Comet (-6.2%) oder Inficon (-4.8%) ebenfalls deutlich zurück. Bei den Blue Chips büssten weiter volatile Aktien wie Straumann (-5,3%) oder Partners Group (-4.0%) markant an Terrain ein, aber auch ein in der Regel stabiler Wert wie Geberit (-3.1%).
GLOBAL | Starker Arbeitsmarkt schürt Zinsangst
Dit deutlichen Verlusten hat die Wall Street den Handel am Freitag beendet. Im Fokus stand der Arbeitsmarktbericht für September, der mit einer unerwartet niedrigen Arbeitslosenquote überrascht hatte. Statt der prognostizierten 3.7 Prozent lag die Quote lediglich bei 3.5 Prozent. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag etwas unter der Prognose. Der Bericht wurde vor allem mit Blick auf die Geldpolitik der US-Notenbank verfolgt. Insofern belasteten starke Daten den Aktienmarkt.
Quelle : AdvisorWorld.ch
Newsletter


