Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Gewinnen eröffnen. Die anderen Börsen Europas werden nach den Verlusten zu Wochenbeginn mit wenig verändertem Start in den Handel am Dienstag erwartet.
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DER TAG | Etwas festerer Start erwartet
Allerdings bleiben die Unsicherheiten hoch. Verunsichert haben die jüngsten Proteste in China gegen die Null-Covid-Politik der Regierung. Peking hat darauf mit repressiven Maßnahmen reagiert. Dies legt nahe, dass eine Lockerung der CovidMaßnahmen derzeit nicht zu erwarten ist.
SCHWEIZ | SMI mit leichten Abschlägen
Der Schweizer Aktienmarkt hat den ersten Handelstagt der Woche mit leichten Verlusten beendet. Nachdem es zum Handelsstart zunächst deutlich bergab ging, drehte der Leitindex SMI im Handelsverlauf wieder ins Plus, konnte die Gewinne aber nicht halten. Vor allem die SMI-Schwergewichte verhinderten jedoch ein noch deutlicheres Tagesminus, wie es an den meisten anderen grossen europäischen Märkten zu sehen war. Erneut standen Credit Suisse im Fokus der Anleger. Die Valoren schlossen 9.3 Prozent tiefer bei 3.01 Franken. Dies entspricht einem Abschlag von 0.308 Franken. Zwischenzeitlich sackten die Papiere sogar auf ein Allzeittief von 2.97 Franken ab. Jedoch ist zu berücksichtigen, dass die Aktien nach Kapitalerhöhung für qualifizierte Aktionäre Ex-Bezugsrecht gehandelt wurden. Diese standen zum Handelsschluss bei 0.144 Franken. Bei den Finanztiteln zeigte sich ein uneinheitliches Bild. Unter Druck standen vor allem Bankentitel, die gemäss einem Händler „im Strudel der CS gefangen waren“. Partners Group rangierten mit Abgaben von 2.4 Prozent mit am Ende des SLI.
GLOBAL | Proteste in China belasten
Die Proteste in China und falkenhafte Aussagen von US-Notenbankern haben den Wochenstart an der Wall Street verhagelt. Zum einen sorgte die Frage für Verun[1]sicherung, wie Peking auf die Proteste gegen die NullCovid-Politik reagieren werde, zum anderen führten sie den Anlegern die negativen Folgen der Abriegelungen für die Wirtschaft des Landes und damit auch die Weltkonjunktur vor Augen.
Quelle : AdvisorWorld.ch
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