Den neusten Einkaufsmanagerumfragewerten (PMI) zufolge zeigt Chinas Wirtschaft weiterhin Schwächen. In den USA signalisierte der ISM-Einkaufsmanagerindex ebenfalls ein moderateres Wachstum im Industriesektor. Das…
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Aktivitätsbarometer, welches aufgrund der hohen Korrelation zur Gesamtwirtschaft einer der meist beachteten US-Konjunkturindikatoren ist, fiel von 53.2 im Juni auf 52.6 Punkte im Juli zurück. In der Eurozone blieb die Inflation im Juli äusserst moderat. Im Jahresvergleich erhöhten sich die Lebenshaltungskosten um +0.2%, damit aber immerhin kräftiger als erwartet. Die Kernrate lag im Juli wie bereits im Vormonat auf Jahressicht bei +0.9%. In dieser Woche wird der Zinsentscheid der Bank of England im Mittelpunkt stehen. Es wird mit einer Zinslockerung um 25 Basispunkte als Antwort auf die negativen Folgen des Brexits gerechnet. Inzwischen senkte Australiens Zentralbank ihren Leitzins wie erwartet um 25 Basispunkte auf 1.5%.
Anleihen – Türkische Anleihen mit roter Laterne
Angesichts einer ungünstigen Performanceentwicklung seit dem gescheiterten Putschversuch hielten türkische Anleihen im Schwellenländerbereich im Juli die rote Laterne Die anschliessende Rating-Herabstufung durch Standard & Poor’s bezüglich türkischer Anleihen schickte zudem die türkische Lira auf Talfahrt. Während ein Teil der Anleihens- und Währungsverluste wieder wettgemacht werden konnten und nach dem S&P-Downgrade, fasst auch Moody’s eine Rückstufung in den nicht-mündelsicheren Bereich ins Auge. Eine Herabstufung würde die Anleger, welche restringiert sind mündelsichere Anlagen zu halten, zu einem Verkauf zwingen. Dies würde die wichtigen Kapitalzuflüsse, welche benötigt werden um das Handelsbilanzdefizit der Türkei zu finanzieren, unterbinden und zusätzlichen massiven Druck auf die türkische Währung ausüben.
Quelle: BondWorld.ch
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