Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Zürich hinkte anderen Börsen hinterher

Raiffeisen Börse täglich : Die Börsen in der Schweiz und den europäischen Nachbarländern werden zur Eröffnung leicht tiefer erwartet. Vor der EZB-Entscheidung am Nachmittag wird es im Handel eher ruhig zugehen.

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DER TAG | Märkte schauen auf EZB-Zinsentscheid

Dazu kommt auch noch der deutsche Ifo-Index, der Deutschlands Rolle als wirtschaftlicher Verlierer in der EU zementieren dürfte. Die schwachen Daten könnten der Notenbank allerdings dabei helfen, in den kommenden Monaten Zinssenkungen zu erwägen.

SCHWEIZ | Zürich hinkte anderen Börsen hinterher

Zwar haben gestern gut aufgenommene Ergebnisse von ausländischen Technologieunternehmen die Anleger zuversichtlich gestimmt. Aber vor der heute anstehenden Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank haben sie sich doch zurückgehalten. Auch wenn die Mehrzahl der Blue Chips Kursgewinne verbuchte, bremsten schwache Schwergewichte den Anstieg ein wenig ab. Damit hinkte der defensive Schweizer Markt einmal mehr gegenüber seinen europäischen Pendants hinterher. Sowohl der deutsche DAX wie auch der französische CAC 40 legten stärker zu. Den stärksten Gewinn verzeichnete VAT (+3.4%). Der Technologietitel profitierte von den Zahlen des Streaming Dienstanbieters Netflix, des Chipausrüsters ASML und des Softwarekonzerns SAP. Ebenfalls gefragt waren Richemont (+1.5%). Der Luxusgüterkonzern liess damit den Konkurrenten Swatch (-2.6%) weit hinter sich zurück. Beim angeschlagenen Stahlkonzern Swiss Steel (+8.4%) bekam Konzernchef Frank Koch Rückendeckung vom Grossaktionär Martin Haefner. Meyer Burger (+9.3%) setzten mit verbaler Unterstützung der deutschen Regierung die Erholung fort. Dazu kamen Deckungskäufe.

GLOBAL | Netflix machen einen Sprung von 11%

Der S&P 500 und der Nasdaq 100 markierten gestern gleich zum Start neue Allzeithochs, der Dow blieb knapp darunter. Die Gewinne bröckelten im Handelsverlauf aber wieder. Für Kauflaune – insbesondere im Technologiesegment – sorgten Netflix. Die Aktie machte einen Satz um knapp 11%. Der Streaminganbieter konnte im zurückliegenden Quartal seine Abonnentenzahl unerwartet kräftig steigern. Netflix sprach vom besten vierten Quartal seiner Geschichte. Für Zuversicht sorgten auch starke Geschäftszahlen des niederländischen Halbleiterherstellerausrüsters ASML, nachdem jüngst erst der grösste Chipauftragsfertiger TSMC mit seinem Ausblick die Anleger erfreut hatte. Kräftige Verluste mussten Dupont de Nemours (-14%) hinnehmen. Der Chemiekonzern enttäuschte mit einem Gewinnausblick.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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