LGT Navigator : Die wichtigsten Aktienindizes in New York setzten ihren Aufwärtstrend fort und erreichten zur Wochenmitte neue Höchststände, da die soliden Gewinne von Netflix die Technologiewerte nach oben trieben.
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Auch die chinesischen Aktien verzeichneten am Donnerstag einen kräftigen Aufschwung, nachdem die Märkte von der Zentralbank des Landes unterstützt wurden. Öl wurde in der Hoffnung auf eine erhöhte Nachfrage aus China auf einem Vier-Wochen-Hoch gehandelt: Brent blieb über USD 80 und West Texas Intermediate über USD 75 pro Barrel. Am Donnerstag veröffentlichen die USA eine Reihe von Wirtschaftsdaten, und die Zentralbanken von Norwegen und der Türkei sowie die Europäische Zentralbank (EZB) geben Zinsentscheidungen bekannt.
In New York erreichten die Aktienindizes am Mittwoch neue Höchststände, angeführt von Kursgewinnen im Technologiesektor. Auch makroökonomische Daten stützten den Aufwärtstrend: Der US Composite Purchasing Managers’ Index (PMI) stieg im Januar auf 52.3, was auf eine solide Dienstleistungskonjunktur zurückzuführen ist. Ein Wert über 50 signalisiert Expansion. Der technologielastige Nasdaq-100 stieg um 0.6% und schloss bei 17’499 Punkten, während der S&P 500 ebenfalls einen neuen Höchststand erreichte und die Sitzung 0.1% höher bei 4868 Punkten beendete. Der Dow Jones Industrial konnte keine neuen Höchststände erreichen und verlor am Mittwoch 0.3%, obwohl einer seiner grössten Bestandteile, Microsoft, eine neue Rekordmarktkapitalisierung von mehr als USD 3 Billionen erreichte.
Die makroökonomischen Daten aus Europa zeigen, dass die Wirtschaftstätigkeit in der Eurozone im Januar den achten Monat in Folge geschrumpft ist. Der zusammengefasste PMI stieg von 47.6 im Dezember auf 47.9, blieb aber unter der Marke von 50, die eine Schrumpfung anzeigt. In der grössten Volkswirtschaft des Euroraums, Deutschland, sank der Composite PMI im Januar den siebten Monat in Folge auf 47.1, gegenüber 47.4 im Dezember. Die Komponente des verarbeitenden Gewerbes wurde insbesondere durch längere Lieferzeiten und höhere Preise aufgrund der Spannungen am Roten Meer beeinträchtigt. Der Euro Stoxx 50 legte am Mittwoch um 2.2% zu und der deutsche DAX um 1.6%.
Die Bank of Canada war die nächste grosse Zentralbank, die am Mittwoch ihren Leitzins unverändert liess. Die Bank of Canada entfernte ausserdem den Hinweis auf mögliche künftige Zinserhöhungen aus ihren Mitteilungen und signalisierte damit, dass sie der Ansicht ist, dass der Höhepunkt der Zinsentwicklung erreicht ist. Der kanadische Dollar fiel nach dieser Ankündigung gegenüber allen wichtigen Währungen. Die norwegische und die türkische Zentralbank sowie die EZB veröffentlichen am Donnerstag ihre geldpolitischen Entscheidungen. Nächste Woche gibt dann die Federal Reserve ihren letzten Zinsentscheid bekannt.
Unternehmensnachrichten im Fokus: Quartalszahlen von Givaudan, Intel, KLA, LVMH, NextEra Energy, STMicroelectronics, Visa.
Konjunkturdaten im Fokus: Zinsentscheid der norwegischen Zentralbank, ifo Geschäftsklimaindex Deutschland, Zinsentscheid der türkischen Zentralbank, Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank, Bruttoinlandsprodukt USA, wöchentliche Erstanträge Arbeitslosenhilfe USA, Private Einkommen und Ausgaben USA, Auftragseingang langlebiger Güter USA, wöchentlicher EIA Ölbericht.
Quelle: InvestmentWorld.ch
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