Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute freundlich eröffnen. Der Rücksetzer im Umfeld der Sitzung der US-Notenbank wird nun zum Einstieg genutzt.
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DER TAG | Freundlicherer Start erwartet
Indikationen am frühen Freitagmorgen erwarten die anderen europäischen Börsen höher. Grund für den erneuten Anlauf nach oben sind die Zahlen von Meta und Amazon. Die beiden Unternehmen gehören zu den so genannten Glorreichen 7 und haben mit ihren Zahlen die Erwartungen bei weitem übertroffen.
SCHWEIZ | SMI schloss deutlich tiefer
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag einen schwachen Tag eingezogen. Belastet von negativen Vorgaben aus den USA und enttäuschenden Firmen-Ergebnissen schloss der Schweizer Leitindex knapp über dem Tagestief. Hierzulande reagierten die Marktteilnehmer vor allem „verschnupft” auf das Ergebnis des SMI-Schwergewichts Roche. Auf der anderen Seite waren Julius Bär und ABB nach Zahlen gesucht. Stark unter Druck standen die Papiere von Roche, der Genussschein ging mit einem Minus von 5.5 Prozent aus dem Handel, das Inhaber-Papier gar mit -5.7 Prozent. Der Pharmariese hat einen weiteren Dämpfer erlitten: Sowohl der operative Kerngewinn als auch der Kerngewinn für das Geschäftsjahr 2023 lagen hinter den pessimistischsten Analystenschätzungen zurück. Analysten erklärten sich dies mit der Kombination aus tiefer als erwartet ausgefallenen Medikamentenverkäufen und der Frankenstärke. Die Aktien von Novartis (+1.3%), die am Vortag nach Zahlenvorlage unter Druck gestanden hatten, profitierten von Umschichtungen. Julius Bär schlossen 0.9 Prozent fester, blieben damit aber deutlich hinter ihrem Tageshoch zurück. Die Bank hat mit der vollständigen Abschreibung der Kredite an Signa reinen Tisch gemacht. Zudem musste CEO Philipp Rickenbacher den Hut nehmen.
GLOBAL | Sinkende Marktzinsen stützen US-Aktien
Die US-Börsen haben am Donnerstag einen Teil ihrer Verluste vom Vortag wettgemacht. Unterstützung kam dabei von sinkenden Marktzinsen. Die enttäuschenden Geschäftszahlen grosser Technologieunternehmen wie Alphabet oder AMD schienen damit bis auf Weiteres abgearbeitet zu sein. Auch die von der US-Notenbank weitgehend aus dem Markt genommenen Hoffnungen auf eine erste Zinssenkung möglicherweise schon im März schien als Hemmschuh am Donnerstag überwunden. Dies galt umso mehr, weil veröffentlichte Daten zum Teil die gleiche Sprache sprachen.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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