Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : US-Inflationsdaten enttäuschten

Raiffeisen Börse täglich : Der Aktienhandel wird in der Schweiz voraussichtlich etwas tiefer eröffnen.

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DER TAG | Abgaben zur Eröffnung erwartet

Der Aktienhandel wird in der Schweiz voraussichtlich etwas tiefer eröffnen. Auch an den anderen europäischen Börsen wird mit weiteren Abgaben gerechnet, da die US-Inflationsdaten noch verdaut werden müssen. Vor allem die negativenVorzeichen der US-Technologiewerte werden zunächst wohl den Markt belasten.

SCHWEIZ | US-Inflationsdaten enttäuschten

Nach einem leicht positiven Vormittagshandel rutschte der Leitindex SMI am frühen Nachmittag nach der Publikation der neuen US-Inflationsdaten deutlich ins Minus. Die Verbraucherpreise stiegen im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3.1%. Analysten hatten im Schnitt eine Rate von 2.9% erwartet. Das hat die Aussicht auf eine baldige geldpolitische Kehrtwende in den USA eingetrübt. Es ist davon auszugehen, dass die US-Notenbank nun erst einmal abwarten wird. Eine Zinssenkung im März gilt inzwischen als unwahrscheinlich. Die Investoren zweifeln jetzt bereits an einer geldpolitischen Lockerung im Mai. Am Vormittag hatten dagegen noch die aktuellen Inflationsdaten aus der Schweiz positiv überrascht: Die Teuerung ist im Januar gegenüber dem Vorjahr von 1.7 auf 1.3% gesunken, was dem tiefsten Stand seit Herbst 2021 entspricht. Damit könnte die SNB als erste wichtige Zentralbank in diesem geldpolitischen Zyklus die Zinsen senken. Die deutlichsten Abgaben erlitten im SMI/SLI die Titel der vom Signa-Konkurs getroffenen Privatbank Julius Bär (-2.1%).

GLOBAL | Jetblue hoben ab

Die Pariser Börse verlor 0.84% und die Frankfurter Börse 0.92%. In London ging es um 0.86% und in Mailand um 1.03% nach unten. Besonders unter Druck stand der heiss gelaufene Technologiesektor, wenngleich er zum Handelsschluss die Verluste etwas eingrenzte. Für den Immobiliensektor ging es ebenfalls deutlich abwärts. Beide Branchen reagieren sensibel auf die Zinsentwicklung. Auch an der Wall Street wurden die Anleger nach dem jüngsten Rekordrausch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Aktuell orientieren sich die Investoren nach unten, denn die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen scheint sich zu zerschlagen. In den vergangenen Wochen und Monaten war dies, neben der KI-Euphorie bei den Technologietiteln, ein wesentlicher Faktor, der die Aktienmärkte nach oben getrieben hat. Positiv überraschte Jetblue. Die amerikanische Billigfluggesellschaft hob um 21.6% ab, nachdem der aktivistische Investor Carl Icahn mitgeteilt hatte, dass er fast 10% an dem Unternehmen halte und möglicherweise auf einen Sitz im Aufsichtsrat dränge.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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