Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute knapp behauptet eröffnen. Zum Start in die Woche zeichnet sich eine etwas leichtere Handelseröffnung auch für die anderen europäischen Aktienmärkte ab.
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DER TAG | Knapp behaupteter Start erwartet
An der Wall Street kamen die Technologiewerte in den letzten beiden Handelsstunden nochmals unter Druck. Derweil läuft auch diese Woche die Berichtssaison weiter und liefert die Impulse für die Einzelwerte. Gut 10 Prozent der im Stoxx-600 gelisteten Unternehmen legen ihre Zahlen vor.
SCHWEIZ | SMI mit Plus ins Wochenende
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag – dem zweiten kleinen Verfallstermin des Jahres – zum vierten Mal in dieser Woche zugelegt. Das Tageshoch vom frühen Nachmittag vermochte der Leitindex SMI indes nach der Publikation der Produzentenpreise in den USA nicht zu halten. Grösster Gewinner bei den Blue Chips waren Sika (+2.8%). Analysten zeigten sich mit den am Morgen präsentierten Gewinnzahlen 2023 zufrieden. Sie seien in etwa im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, so der Tenor. Gelobt wurde unter anderem das solide Abschneiden beim freien Cashflow, was ein Hinweis für eine künftig grosszügigere Dividendenpolitik sein könnte. Dahinter zeigten sich die zuletzt gebeutelten Swatch (+2.3%) sehr gesucht. Ein Händler erklärte dies mit der Bewertung klar unter Buchwert. „Swatch holen endlich etwas auf”, sagte er. Auch weitere konjunktursensitive Aktien wie Holcim (+1.7%), Geberit (+1.3%) oder ABB (+1.7%) legten klar zu. ABB hat am Morgen über eine Ergänzungsakquisition in den USA berichtet. Im Fokus standen nach Zahlen auch Swiss Re, welche mit einem Minus von 2.6 Prozent die deutlichsten Abgaben einfuhren. Der Rückversicherer hat zwar im vergangenen Jahr die eigene Gewinnprognose dank einer tiefen Schadenlast im Schlussquartal übertroffen und die Dividende – zumindest in US-Dollar – etwas angehoben. Allerdings hatten sich einige Analysten ein noch besseres Abschneiden erhofft.
GLOBAL | Kauflaune an Wall Street gedämpft
Enttäuschung über unerwartet hoch ausgefallene US-Erzeugerpreise hat am Freitag die Kauflaune an der Wall Street gedämpft. Zunächst hatte es noch nach weiter steigenden Kursen und damit potenziell neuen Rekordhochs ausgesehen, ehe die Inflationsdaten einen Strich durch die Rechnung machten. Die Erzeugerpreise sind mit 0.3 Prozent im Monatsvergleich merklich stärker gestiegen als mit 0.1 Prozent erwartet, in der Kernrate sogar um 0.5 Prozent.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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