Raiffeisen Börse täglich : Zurückhaltend wird am Donnerstag das Geschäft an Europas Börsen erwartet. Die Märkte seien trotz einer Flut von Quartalsdaten zunächst wieder voll auf das Zinsthema fixiert, heisst es im Handel.
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DER TAG | SMI wird knapp behauptet erwartet
Im Fokus stehen die Verbraucherpreise aus Deutschland, Frankreich, Spanien und anderen EU-Ländern, in den USA der wichtige PCE-Deflator der persönlichen Ausgaben. Die Vorgabe der Wall Street ist bereits von Abwarten geprägt. Bei Technologiewerten zeigt sich weiter eine Tendenz zu Gewinnmitnahmen: Titel wie Alphabet und Nvidia gaben 1 bis 2% nach.
SCHWEIZ | Schwache Schwergewichte belasten SMI
Am Schweizer Aktienmarkt hat der SMI am Mittwoch nach einem freundlichen Vormittagshandel leicht im Minus geschlossen. Vor den neuen Daten zur Entwicklung der US-Teuerung wolle sich niemand zu weit aus dem Fenster lehnen, hiess es im Handel. Vor allem die schwachen Schwergewichte lasteten auf den Indizes. Der SMI schloss 0.23% tiefer bei 11´414.38 Punkten. Im SLI schlossen 18 Titel schwächer, elf fester und einer (SGS) unverändert. Die grössten Abgaben gab es für die Aktien des Verpackungsherstellers SIG (-3.9%). Diese büssten damit die Avancen vom Vortag nach der Zahlenvorlage 2023 wieder vollständig ein. Tiefer gingen auch die Aktien des Hörgerätespezialisten Sonova (-3.5%) aus dem Handel. Auch Straumann (-1.6%) schlossen tiefer. Belastet wurden die Indizes von den Schwergewichten. So schlossen Nestlé (-1.7% auf 92.05 Franken) gar auf einem neuen Jahrestief. Aber auch Novartis (-0.7%) und Roche GS (-0.4%) schlossen im Minus. Gefragt waren derweil Versicherungstitel. Während Swiss Life (+0.2%) nur leicht zulegten, gingen Swiss Re (+0.8%) und Zurich (+1.2%) klar fester aus dem Handel.
GLOBAL | Erhöhte Vorsicht vor US-Preisdaten
Die anstehenden Inflationsdaten aus den USA haben an der Wall Street zur Wochenmitte für zunehmende Vorsicht gesorgt. Berichtet wird am Donnerstag der PCE-Deflator der persönlichen Ausgaben. Er gilt als wichtiges Preismass für die US-Notenbank und deren geldpolitische Ausrichtung. Nachdem es zuletzt vermehrt starke US-Daten gegeben hat, dürften viele Marktteilnehmer befürchten, dass der PCE auf der Oberseite überrascht. Das wäre ein weiterer Dämpfer für die Zinssenkungserwartungen. Der Dow-Jones-Index verlor 0.1% auf 38´949 Punkte. Keinen grösseren Impuls erhielten die US-Märkte durch das leicht nach unten revidierte US-BIP. Denn es bleibt dabei, dass die US-Wirtschaft im vierten Quartal ein kräftiges Wachstum verzeichnet hat.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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