Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute knapp behauptet eröffnen. Die anderen europäischen Aktienmärkte werden zum Handelsstart am Freitag zunächst etwas leichter erwartet.
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DER TAG | Knapp behaupteter Start erwartet
Die Anleihen kamen mit den oberhalb der Erwartung ausgefallenen Erzeugerpreisen aus den Vereinigten Staaten am Vortag unter Druck und konnten sich davon bisher nicht erholen. Mit der hartnäckigen Inflation in den USA sind gleichzeitig die Erwartungen an die Zinssenkungen der US-Notenbanken leicht zurückgekommen, was laut Experten die Luft für Aktien auf dem aktuellen Niveau etwas dünner werden lässt.
SCHWEIZ | SMI von US-Daten und Roche belastet
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag schwächer geschlossen. Nach sechs Tagen mit Kursgewinnen hintereinander sei der Markt reif für eine Konsolidierung gewesen, hiess es von Händlern. Die grössten Verluste unter den Blue Chips verbuchten Swiss Life (-5.3%). Der Lebensversicherer hat 2023 mit einem Milliardengewinn abgeschlossen und schüttet erneut eine üppige Dividende aus. Am Markt kam aber das tiefere Ergebnis im Gebührengeschäft nicht gut an. Händler sprachen zudem von Gewinnmitnahmen. Die Aktie sei zuletzt sehr gut gelaufen. Markant abwärts ging es zudem mit den beiden Roche-Papieren (GS: -3.6% rsp. 8.60 Fr.). Sie wurden heute allerdings Ex-Dividende (9.60 Fr) gehandelt. Das Minus war somit optischer Natur. Doch dies belastete den SMI. Der Druck wurde von den anderen Schwergewichten Nestlé (-0.4%) und Novartis (-0.4%) noch verstärkt. Dabei waren Nestlé erst im Verlauf ins Minus gerutscht. Dies galt auch für UBS (-0.1% auf 27.81 Fr.), die zunächst noch die Marke von 28 Franken geknackt hatten. Einbussen von mehr als drei Prozent gab es ausserdem bei SGS (-3.3%). Dies allerdings nach einem Plus im laufenden Jahr von gut einem Fünftel. Auch bei Straumann (-1.9%) dürften Gewinnmitnahmen die Ursache der Kursschwäche gewesen sein.
GLOBAL | Wall Street beendet Handel mit Abgaben
Mit Abgaben hat die Wall Street am Donnerstag den Handel beendet. Anfängliche Gewinne wurden rasch wieder abgegeben. Denn die Erzeugerpreise stiegen im Februar stärker als erwartet, nachdem schon die Verbraucherpreise am Dienstag negativ überrascht hatten. Die Inflationsdaten sprechen damit eher gegen baldige Zinssenkungen der US-Notenbank. Die nächste Sitzung der Federal Reserve wird in der kommenden Woche stattfinden. Leicht enttäuscht haben auch die Einzelhandelsumsätze, die im Februar weniger stark gestiegen sind als angenommen.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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