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Raiffeisen Börse täglich : ABB erreichten ein Jahreshoch

Raiffeisen Börse täglich : Die Aktienmärkte werden heute deutlich tiefer gesehen, da sich der Nahost-Konflikt weiter zuzuspitzen scheint.

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DER TAG | Verluste vor dem Wochenende

Israel hat nach übereinstimmenden US-Medienberichten den Iran angegriffen. Die Sender beriefen sich dabei auf US-Regierungsvertreter. Mit Blick auf das Wochenende dürften sich die Käufer daher zurückhalten.

SCHWEIZ | ABB erreichten ein Jahreshoch

Nach einem überraschend starken ersten Quartal haben sich die Aktienmärkte mit Beginn des zweiten Jahresviertels relativ deutlich korrigiert und sind nun zwischen geld- und geopolitischen Unwägbarkeiten gefangen. In diesem Umfeld sorgte gestern ein stärkerer Fokus auf die mittlerweile laufende Berichtssaison für eine gewisse Abwechslung. Unangefochtener Spitzenreiter waren unter den Blue Chips ABB (+6.3%), wobei die Aktien ein neues Jahres- und Allzeithoch markierten. Der Technologiekonzern war mit Schwung ins neue Jahr gestartet. Der Auftragseingang ging zwar wie erwartet im ersten Quartal zurück, allerdings weniger als angesichts des schwierigen Umfelds befürchtet. Die Profitabilität verbesserte sich weiter und ABB erhöhte in der Folge das Margenziel für das laufende Jahr. Sandoz (+2.3%) folgten auf Platz zwei. Händlern zufolge hat der Verkaufsdruck der vergangenen Wochen nachgelassen. Die Rede war von einer technisch bedingten Erholung. Im roten Bereich landeten erneut besonders die Uhrenwerte Richemont (-2.5%) und Swatch (-0.6%).

GLOBAL | Sartorius wurde hart abgestraft

Nach dem Abverkauf seit Anfang des Monats haben sich die europäischen Aktienmärkte gestern auf dem nun erreichten Niveau stabilisiert. Die Risiken, die aktuell auch von dem Nahost-Konflikt ausgehen, scheinen eingepreist zu sein. Nun schauen die Anleger auf die Berichtssaison und hier hat vor allem Sartorius enttäuscht. Die Aktie verlor mehr als 15 Prozent – zeitweise sackte sie sogar über 20% ab. Dass ein DAX-Wert zweistellig abgestraft wird, ist ein eher seltenes Ereignis. Auslöser waren die Geschäftszahlen zum ersten Quartal, die klar unter den Erwartungen blieben. Der Labor- und Pharmazulieferer kämpft mit einer anhaltend schwachen Nachfrage. Die Wall Street wurde vor allem von den anhaltenden Sorgen über den weiteren Zinskurs der US-Notenbank belastet. Die Zinssenkungserwartungen waren mit zuletzt starken Konjunkturdaten und den Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell deutlich zurückgeschraubt worden. Auch der Präsident der Federal Reserve von New York, John Williams, sieht „definitiv keine Dringlichkeit, die Zinsen zu senken“.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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