Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte laut den vorbörslichen Indikationen mit Gewinnen eröffnen.
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DER TAG | Freundlicher Start erwartet
Auch die anderen europäischen Aktienmärkte werden zum Start in die Woche im Plus erwartet. Thema Nummer eins ist der Ausgang des ersten Wahlgangs der Parlamentswahl in Frankreich am Sonntag. Für die Finanzmärkte steht laut Experten die Risikoprämie auf französische Schulden im Mittelpunkt.
SCHWEIZ | SMI zum Semesterende leicht tiefer
Der Schweizer Aktienmarkt hat am letzten Handelstag des ersten Halbjahres leicht im Minus geschlossen, wobei der SMI auch die Marke von 12’000 Punkten wieder preisgab. Das Geschäft verlief in ruhigen Bahnen, auch die zum Halbjahresende nicht unübliche Kurspflege blieb aus. Die meisten Anleger seien zufrieden, sagte ein Händler: «Ein Plus von fast acht Prozent ohne Dividendenerträge sieht man nicht jedes Semester.» Die deutlichsten Verluste im SLI verzeichneten die Aktien des Aromen- und Duftstoffherstellers Givaudan (-2.1%). Die Analysten der Bank of America bestätigten am Freitag zwar ihre Einstufung «Neutral», räumten aber der Aktie des Konkurrenten Symrise mehr Aufwärtspotenzial ein. Die Aktien des Zahnimplantateherstellers Straumann (-2.1%) wurden von einer Kurszielsenkung durch das Aktienresearch der UBS belastet. Die Experten der Schweizer Grossbank rechnen zwar auch in den kommenden Jahren mit einem raschen Wachstum des Basler Dentalunternehmens, dies sei aber in der aktuellen Bewertung angemessen berücksichtigt, hiess es. Ebenfalls deutlich im Minus schlossen die Aktien von Swatch (-1.9%). Nach Goldman Sachs und UBS am Vortag senkte nun auch HSBC das Kursziel für die Titel des Uhrenkonzerns, die Experten der britischen Grossbank beliessen die Einstufung auf «Hold». Ebenfalls schwächer schlossen die Titel des Konkurrenten Richemont (-1.2%).
GLOBAL | Wall Street schloss mit Abgaben
Die US-Börsen haben zum Ende der Handelswoche mit Abgaben geschlossen. Veröffentlichte Konjunkturdaten zeigten Licht und Schatten. Das bevorzugte Preismass der US-Noten-bank, der Preisindex der persönlichen Ausgaben (PCE-Deflator), ist im Mai wie von Volkswirten im Konsens vorhergesagt um 2.6 Prozent gestiegen, nachdem im April ein Anstieg um 2.8 Prozent verzeichnet wurde. Die gleichzeitig mit dem PCE-Preisindex veröffentlichten persönlichen Einkommen stiegen im vergangenen Monat geringfügig stärker als angenommen, die persönlichen Ausgaben etwas weniger stark.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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