Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : Partners Group wurden abgestraft

Raiffeisen Börse täglich : Der gestrige Kursrutsch an den US-Börsen hat die Stimmung kräftig verdorben und wird auch heute die Eröffnung auf den Handelsplätzen negativ beeinflussen.

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DER TAG | Schlechte Stimmung hält an

Vor allem die Heftigkeit der Branchenrotation zum Monatsbeginn hat die meisten Händler überrascht: umgeschichtet wurde in die defensiven Bereiche wie Nahrungsmittel, Versorgung und Telekom, vor allem aber wieder in Anleihen und auch in Immobilienwerte.

SCHWEIZ | Partners Group wurden abgestraft

Belastet von den Pharmawerten weiteten die Indizes gestern im Sog einer trüben Stimmung an der Wall Street ihre Abgaben im späten Handel merklich aus. Kaum Einfluss hatte die Schweizer Jahresteuerung, die im Juli im Rahmen der Erwartungen auf 1.1% zurückgegangen ist. Partners Group wurden für enttäuschende Halbjahreszahlen mit einem Kursrückgang um 9.2% abgestraft. Der Vermögensverwalter hat wegen der geringen Veräusserung von Beteiligungen weniger Gewinn geschrieben und damit die Markterwartungen klar verfehlt. Auf keinen grünen Zweig kamen die Pharmaschwergewichte Roche (GS -2.1%) und Novartis (-1.3%). Sandoz gaben um 2.4% nach. Die Generikaspezialistin hatte anlässlich eines Investorentags zwar die Prognosen bestätigt, die Anleger aber offensichtlich nicht durchwegs mit ihrer „Wachstumsstory“ überzeugt. Die Basler erwarten für 2024 unverändert ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich und eine Kern-EBITDA-Marge von etwa 20%.

GLOBAL | Technologiewerte sind eingebrochen

Schwache US-Konjunkturdaten haben die europäischen Aktienmärkte gestern unter Druck gesetzt. Die Stimmung in der US-Industrie hatte sich im August aufgehellt, allerdings weniger als von Analysten erwartet. Marktteilnehmer rechnen fest mit Leitzinssenkungen durch die US-Notenbank Fed und der EZB. Es geht nur noch darum, ob der Fed eine Zinssenkung von 0.25 Prozentpunkten reicht oder mit einer Senkung von 0.5 Punkten einen grossen Zinsschritt wagt. Die klarsten Verlierer waren europaweit die Rohstoffwerte, angeführt vom Sektor der Minenwerte mit einem Rücksetzer um 3.3% sowie der Öl- und Gasbranche mit einem Abschlag von 2.8%. Hier galten anhaltende Sorgen um die Nachfrage nach Metallen und Treibstoffen in Zeiten einer gedämpften Weltwirtschaft als Belastung. Auch den US-Börsen ging es gestern nicht besser. Schwache Stimmungsdaten aus der Industrie und ein Ausverkauf bei Halbleiterwerten sorgten für einen Kurssturz. Intel etwa knickten am Dow-Ende um 8.8% ein und Nvidia sackten um 9.5% ab.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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