Raiffeisen Börse täglich : Das Geschäft auf dem Börsenparkett wird heute von Zurückhaltung geprägt sein.
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DER TAG | Händler sind zurückhaltend
Die Märkte fokussieren sich immer stärker auf die US-Arbeitsmarktdaten und blenden andere Impulse eher aus. Einen Vorgeschmack auf den offiziellen Jobbericht geben heute Nachmittag die ADP-Daten aus dem Privatsektor.
SCHWEIZ | Richemont und Swatch unter Druck
Die Talfahrt ist gestern weitergegangen. Aufflammende Sorgen um einen Taucher der US-Wirtschaft trieben die Anleger in die Flucht. Erste Stimmen befürchten nun eine zweite Korrekturwelle, nachdem ziemlich genau vor vier Wochen schwache US-Arbeitsmarktdaten weltweit einen Ausverkauf eingeläutet hatten. Bei den Einzelwerten standen vor allem Richemont mit einem Einbruch von 5.8% unter Druck. Auch Swatch erlitten deutliche Einbussen (-3.6%). Händler erklärten sich die Verluste mit einer allgemeinen Schwäche bei den europäischen Luxusgüterwerten. Als Belastung erwiesen sich erneut enttäuschende Konjunkturdaten aus China, das ein besonders wichtiger Markt für Luxusgüter ist. Auch die Aktien der französischen Luxusgüterproduzenten LVMH, Hermès und Kering verloren kräftig an Wert. Gerupft wurden auch Technologieaktien nach dem Absturz des US-Grafikchipgiganten Nvidia um knapp 10% am Dienstag, was fast 300 Millionen Dollar an Marktkapitalisierung ausradiert hatte. So rutschen die Schweizer Branchenkollegen und Zulieferer wie VAT (-2.8%), Comet (-2.4%) oder Inficon (-1.5%) deutlich ab.
GLOBAL | Nvidia im Visier der US-Juistiz
Die weltweiten Aktienmärkte tendierten gestern insgesamt schwächer, da der US-Arbeitsmarktbericht schlechter als erwartet ausfiel und die Anleger das Ausmass der Zinssenkungen der US-Notenbank (Fed) im September in Frage stellten. An den US-Börsen haben sich die Gemüter zwar etwas beruhigt. Die wichtigsten Indizes bewegten sich allerdings kaum. Am Dienstag war es nach dem langen Wochenende und aus Sorge vor einer Abkühlung des Hypes rund um Künstliche Intelligenz (KI) zu einem Kursrutsch im Technologiesektor gekommen. Die Aktien von Nvidia, die als Sinnbild für den KIHype gelten, fanden gestern lange keine Richtung und fielen am Ende um 1.7%. Anleger machen sich hier neuerdings auch Sorgen bezüglich des regulatorischen Gegenwindes, denn Kreisen zufolge rückt der Konzern ins Visier der Behörden. Das US-Justizministerium habe bei Nvidia und anderen Unternehmen Informationen mit rechtlich verbindlichen Anfragen eingefordert, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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