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LGT Navigator : US-Aktien, Bitcoin steigen nach Trump-Sieg

LGT NavigatorUS-Aktien hatten ihre stärkste Woche des Jahres, angetrieben durch den Wahlsieg von Donald Trump, der die Marktstimmung beflügelte.

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Bitcoin, das Trump während seiner Wahlkampagne 2024 unterstützte, stieg am Wochenende über USD 81’000 und erreichte Rekordhöhen. Unterdessen starteten die asiatischen Märkte gemischt in die Woche, angesichts enttäuschender Wirtschafts- und Konjunkturdaten aus China. In dieser Woche werden Anlegerinnen und Anleger die Inflations- und BIP-Daten der grössten Volkswirtschaften genau beobachten.

Die Märkte werden in dieser Woche die Inflations- und Bruttoinlandsprodukt-Daten mehrerer grosser Volkswirtschaften genau beobachten. Am Dienstag veröffentlicht Deutschland seinen Harmonisierten Verbraucherpreisindex, gefolgt vom ZEW-Konjunkturerwartungsindex. Am Mittwoch wird der US-Verbraucherpreisindex veröffentlicht, gefolgt vom Erzeugerpreisindex am Donnerstag, die Einblicke in die Inflationstrends der grössten Volkswirtschaft der Welt geben werden. Am Donnerstag veröffentlicht der Euroraum seine BIP-Zahlen für das dritte Quartal. Zusätzlich wird Grossbritannien am Freitag seine BIP-Daten für das dritte Quartal veröffentlichen.

Asien-Pazifik-Märkte gemischt angesichts schwacher China-Daten

Die Asien-Pazifik-Märkte handelten am Montag gemischt, da Chinas neueste Konjunkturmassnahmen und die Inflationsdaten für Oktober hinter den Erwartungen zurückblieben, was Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Erholung des Landes aufwirft. China kündigte am Freitag einen Fünfjahresplan an, um die lokalen Staatsschulden in Höhe von 10 Billionen Yuan (USD 1.4 Bio.) anzugehen. Das Schuldenumtauschprogramm zielt darauf ab, die versteckten Schulden von 14.3 Billionen Yuan Ende 2023 auf 2.3 Billionen Yuan bis 2028 zu reduzieren. Die Initiative umfasst die jährliche Ausgabe von 800 Milliarden Yuan in Sonderanleihen. Der Plan blieb jedoch hinter den Erwartungen der Anlegerinnen und Anleger an eine direktere fiskalische Unterstützung zurück, was die Marktstimmung beeinträchtigte. Unterdessen sank die Inflationsrate Chinas im Oktober auf 0.3% und verfehlte damit die Prognose von 0.4% und fiel von 0.4% im September, was den niedrigsten Stand seit vier Monaten markiert. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 1.3%, während der CSI 300 auf dem chinesischen Festland um 0.4% stieg. Anderswo in der Asien-Pazifik-Region stieg der Nikkei 225 in Japan um 0.2%, während der Kospi in Korea um 1.1% fiel. Der S&P/ASX 200 in Australien sank um 0.4%.

US-Aktien schliessen Wahlwoche stark ab

Die US-Aktienindizes setzten am Freitag ihre Rekordserie fort, wobei der S&P 500 zum ersten Mal die Marke von 6000 Punkten überschritt und der Dow Jones Industrial im Intraday-Handel über 44’000 Punkte kletterte, obwohl beide Indizes leicht unter diesen Niveaus schlossen. Die Woche war die stärkste des Jahres für den S&P 500 und den Dow, die um 4.7% bzw. 4.6% stiegen, während der Nasdaq 100 um 5.4% zulegte. Am Freitag stieg der Dow Jones Industrial Average um 0.6% und schloss bei 43’988.99 Punkten, während der S&P 500 um 0.4% auf 5995.54 Punkte stieg. Der Nasdaq-100 verzeichnete einen moderaten Gewinn von 0.1% und schloss bei 21’117.18 Punkten. Der Anstieg der Woche folgt auf den Wahlsieg von Donald Trump, der die Marktstimmung aufgrund erwarteter Steuersenkungen und Deregulierungen beflügelt hat.

US-Konsumklimaindex steigt

Der am Freitag veröffentlichte Konsumklimaindex der Universität Michigan zeigte einen deutlichen Anstieg auf 73.0 und übertraf sowohl die Prognose von 71.0 als auch den Vormonatswert von 70.5. Dieser positive Wandel im Verbrauchervertrauen dürfte den US-Dollar stärken, da er auf eine erhöhte Verbraucherstimmung und potenziell erhöhte Ausgaben hinweist. Der Anstieg des Index deutet auf stärkere wirtschaftliche Bedingungen hin und könnte zu einem verbesserten Wirtschaftswachstum führen.

Unternehmens- und Wirtschaftskalender

Unternehmensnachrichten im Fokus: Quartalszahlen von Continental und Hannover Rück.

Konjunkturdaten im Fokus: Verbraucherpreisindex Norwegen, Industrieproduktion Türkei, Verbraucherpreisindex Tschechien.

Quelle: InvestmentWorld.ch


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