Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : SMI zum Wochenschluss mit kleiner Delle

Raiffeisen Börse täglich : Der Aufwärtstrend an der Schweizer Aktienbörse dürfte zumindest fürs erste abgeschlossen sein.

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DER TAG | Börse wird sehr schwach erwartet

Die Einführung von Strafzöllen der USA gegenüber den wichtigen Handelspartnern Kanada, Mexiko und China hat die Angst vor einem Handelskrieg und vor dessen negativen Folgen für die Weltwirtschaft wieder aufleben lassen. Für den Schweizer Leitindex SMI wird deshalb ein kräftiger Rückgang heute zum Start erwartet.

SCHWEIZ | SMI zum Wochenschluss mit kleiner Delle

Dem Aktienmarkt ist am Freitag nach einem neuen Jahres- höchststand um die Mittagszeit allmählich die Luft ausgegangen. Der Grossteil der Gewinne im Morgenhandel war getrieben von den Papieren des Pharmakonzerns Novartis, die nach der Zahlenbekanntgabe phasenweise über 4% höher standen, dann aber am Nachmittag die Hälfte davon wieder abgaben. Wegen des hohen Gewichtes im SMI zogen sie den Index entsprechend nach unten. Händler sprachen zudem von Gewinnmitnahmen. «Angesichts der Tatsache, dass der SMI nach nur einem Monat im neuen Jahr bereits fast 9% zugelegt hat, würde es auch nicht überraschen, wenn die Gewinnmitnahmen noch etwas andauern würden», sagte ein Händler. Swatch (+1.5%) setzten derweil den Erholungskurs fort. Das am Donnerstag präsentierte Ergebnis sei zwar «denkbar schlecht» gewesen. aber irgendwann ist es dann einfach genug mit Negativem», meinte ein Händler.

GLOBAL | US-Zollpläne sorgten für kalte Dusche

Eine Bestätigung der Einführung erster US-Importzölle hat den New Yorker Börsen am Freitag einen Dämpfer verpasst. Demnach werden Zölle in Höhe von 10% auf alle Einfuhren aus China erhoben und 25% auf Importe aus den Nachbarländern Mexiko und Kanada. Für Energie-Einfuhren aus Kanada wiederum soll ein Satz von 10% gelten. Und die EU könnte als nächstes davon betroffen sein: «Absolut», sagte der Präsident zuletzt auf die Frage, ob er auch Zölle auf Produkte aus der EU erheben werde. Dabei wirken sich schon die Zölle gegen Kanada, China und Mexiko auf Europa aus. Die grossen deutschen Auto-Hersteller und auch viele Zulieferer nutzen Mexiko als billigen Produktionsstandort – und bedienen von dort aus den US-Markt. Kanada, Mexiko und China kündigten bereits Gegenmassnahmen an. Kanada will ab Dienstag unter anderem Gegenzölle in Höhe von 25% auf US-Waren erheben. Zudem will China eine Klage bei der Welthandelsorganisation (WTO) einreichen.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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