Raiffeisen Börse täglich : Die Aktienmärkte werden zum Start in den Handel leichter erwartet. Zwar hat US-Präsident Trump die angedrohten zusätzlichen Zölle auf Importe aus Mexiko und Kanada zunächst ausgesetzt,
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DER TAG | Unsicherheit hält vorerst an
aber mit China scheint keine schnelle Lösung in Sicht – hier scheint ein Handelskrieg auszubrechen. China wird als Antwort Zölle auf einige aus den USA eingeführte Produkte erheben.
SCHWEIZ | Zollchaos belastete den SMI
Erst gegen Handelsende erholten sich die Kurse gestern etwas, nachdem es Anzeichen für eine Entspannung im Zollkonflikt der USA mit Mexiko gab. Die US-Importzölle auf mexikanische Waren würden um einen Monat verschoben, sagte Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum nach einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump. Entscheidend sei es nun, wie es mit den Zöllen weitergehe, heisst es am Markt. So wird befürchtet, dass Trump als nächstes die EU mit Zöllen belegen wird. Dies würde auch die exportorientierte Schweizer Industrie treffen. Am stärksten gaben im Tagesverlauf die Titel von Julius Bär (-12.7%) nach. Bei dem Vermögensverwalter drückten neben dem «Trump-Effekt» Gewinnmitnahmen nach der Zahlenvorlage und die Absage an einen neuen Aktienrückkauf auf den Kurs. Verkauft wurden auch Technologie- und Wachstumswerte. Die Titel von Logitech verloren etwa 3.1%. Analysten sehen im Unternehmen aus Lausanne einen möglichen Verlierer der US-Strafzölle gegen China, da Logitech in China produziert und in Nordamerika verkauft.
GLOBAL | Sorgenfalten bei Autoherstellern
Die US-Börsen haben zum Wochenstart ihre zunächst deutlichen Verluste spürbar verringert. Die erratischen Entscheidungen in der US-Zollpolitik unter Präsident Donald Trump sorgten für einen neuen schwankungsreichen Handelstag. Die kurz nach dem Handelsstart veröffentlichten Daten zur Stimmung in der US-Industrie sowie zu Investitionen im Bausektor fanden angesichts der Nachrichten zur Trumpschen Zollpolitik wenig Beachtung. Beide Wirtschaftsindikatoren waren besser als erwartet ausgefallen. Vor allem das US-Industriebarometer stach positiv heraus, denn der ISM-Index und auch der Beschäftigungsindex kehrten im Januar in die Wachstumszone zurück. Aktien von Autobauern, die besonders unter der Sorge vor einem Handelskrieg leiden, erholten sich etwas. Dennoch blieben die Anleger hier vorsichtig. General Motors verloren 3.2%, Ford 1.9% und Stellantis, zu dem auch der US-Hersteller Chrysler zählt, sanken um 3.9%.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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