Raiffeisen Börse täglich

Raiffeisen Börse täglich : UBS zogen den SMI nach unten

Raiffeisen Börse täglich : Angesichts des ständigen Hin und Her bei den Aussagen des US-Präsidenten zum Thema Zölle und nach den nun verkündeten Importzöllen auf Autos dürften viele Investoren zunächst einmal in Deckung gehen.

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DER TAG | Hin und Her verunsichert Märkte
Am Nachmittag wird dann der PCE-Index in den USA veröffentlicht. Er gilt als bevorzugter Massstab der US-Notenbank zur Inflationsmessung und wird in der Gesamtrate von Ökonomen wie im Vormonat mit einem Wert von 2.5% erwartet. Aus Europa werden Verbraucherpreise unter anderem aus Frankreich gemeldet.

SCHWEIZ | UBS zogen den SMI nach unten
In der Schweiz belasteten gestern neben der amerikanischen Zollpolitik auch verschiedene Dividendenabgänge. Stark unter Druck standen die Aktien der UBS, die sich um 4.1% verblühten. Als Belastungsfaktoren nannten Händler die drohende Verschärfung der Bankenregulierung sowie «eine steife Brise von jenseits des Atlantiks». Deutlich schwächer schlossen auch Roche GS (-2.8%). Der «Bon» wurde allerdings Ex-Dividende von 9.70 Franken je Titel gehandelt – das Minus war also rein optischer Natur. Bei Sika (-2.9%) war der Dividendenabgang von 3.60 Franken je Aktie zumindest mit ein Grund für das Kursminus. Ebenfalls ex-Dividende gehandelt wurden die Papiere von Schindler (PS -4.3%), wobei die Ausschüttung hier 6.00 Franken je Titel betrug. Übergeordnet sprachen Händler aber von einer allgemeinen Schwäche bei europäischen Bauzulieferaktien. Verkauft wurden die ebenfalls zyklischen ABB (-1.0%) und Richemont (-1.0%).

GLOBAL | Trump belastete Autowerte
Die Ankündigung neuer Zölle auf Automobilimporte in die USA hat die globalen Märkte belastet. US-Präsident Donald Trump hatte zusätzliche Zölle von 25% auf Importe von Autos und Autoteilen verhängt und erklärt, diese seien «nicht mehr verhandelbar». Sollten die Zölle in ihrer aktuellen Form bestehen bleiben, wären sie für ausländische und die meisten US-Automobilhersteller ein «orkanartiger Gegenwind». Für die Aktien der US-Autohersteller ging es daher teils kräftig abwärts. So knickten General Motors um weitere 7.4% ein und die Papiere des Jeep-Herstellers Stellantis fielen um weitere 1.2%. Ford reduzierten sich um 3.8%. Tesla rückten dagegen um 0.4% vor. Der Elektroautohersteller produziert alle Fahrzeuge für den US-Markt in den USA. In Frankfurt verloren die Porsche AG 2.6% – für BMW, Mercedes-Benz und Zulieferer wie Continental ging es zwischen 2.4% und 2.7% abwärts. VW fielen um 1.5%.

Quelle : InvestmentWorld.ch


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