Raiffeisen Börse täglich : Die Schweizer Börse dürfte heute mit leichten Gewinnen eröffnen.
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DER TAG | Gut behaupteter Start erwartet
Die europäischen Aktienmärkte folgen damit der Wall Street vom Freitag. Ob sich die Gewinne der ersten Stunde auch über den Tag halten können, bleibt abzuwarten. Denn die chaotische US-Zollpolitik dürfte auch weiterhin zu einer hohen Volatilität bei allen Vermögensklassen an den Börsen führen. Daher ist zu erwarten, dass steigende Kurse am Aktienmarkt von Investoren auch schnell dazu genutzt werden, das Risiko zu senken.
SCHWEIZ | SMI beendet Woche wenig verändert
Nach dem steilen Auf und Ab der vergangenen Tage hat sich die Lage am Schweizer Aktienmarkt zum Wochenschluss wieder beruhigt. Zunächst sorgte eine weitere Verschärfung des Handelskriegs für tiefrote Zahlen. Von den 30 SLI-Werten gaben 14 nach und 15 legten zu, einer (Richemont) schloss unverändert. Damit hielt sich die Schweizer Börse besser als die anderen grossen Börsen in Europa und den USA, die höhere Einbussen erlitten. Die stärksten Abschläge verbuchten optisch gesehen die Aktien von Zurich (-5.3% oder 29.60 Fr. auf 529.20 Franken). Grund dafür war zu einem Grossteil allerdings die Auszahlung der Dividende von 28 Franken je Aktie. Zudem hat Goldman Sachs das Kursziel auf 581 von 599 Franken gesenkt und die Einstufung “Neutral„ bestätigt. Dahinter folgten SIG (-2.4% oder 0.36 Fr.), die ebenfalls ex-Dividende (0.49 Fr.) gehandelt wurden. Dahinter mussten Zykliker wie ABB (-2.2%) oder der Computerzubehörhersteller Logitech (-2.0%) deutlich Federn lassen. Logitech hatte am Vorabend seine Jahresziele 2025/26 gestrichen. Dies komme wenig überraschend, aber dennoch nicht gut an, kommentierte die Bank Vontobel. Logitech hat einen bedeutenden Teil seiner Produktion in China und liefert die Produkte in die USA. Auch Adecco (-1.7%), Straumann (-1.3%), Sonova (-1.3%) oder VAT (-1.0%) gaben nach.
GLOBAL | Stabilisierung am Anleihemarkt stützt
Deutlich im Plus haben die US-Börsen den Handel am Freitag beendet. Dazu dürfte beigetragen haben, dass sich der Anleihemarkt stabilisierte und der Dollar einen Teil seiner Verluste wettmachte. In den vergangenen Tagen hatten der Einbruch der Anleihekurse und die fortgesetzte Dollar-Abwertung in wachsendem Masse Sorgen über die Stabilität des US-Finanzsystems geschürt, wie es hiess. Zudem galt der Blick der Investoren nun auch der anrollenden Berichtsperiode. Die US-Grossbanken haben starke Erstquartalszahlen vorgelegt.
Quelle : InvestmentWorld.ch
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